Prinzipien, Praktiken und Techniken für Fotografen
Die Gestaltung wirklich überzeugender Porträts ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die jeder ehrgeizige Fotograf beherrschen sollte. Nur wenige Fotografen - in welchem Bereich auch immer spezialisiert - können auf eine erfolgreiche Karriere ohne Beherrschung der Porträtfotografie hoffen.
Das Buch "Der Fotografie-Kurs Porträt" stammt aus der Feder des führenden Porträtfotografen Jenkinson und vermittelt in 42 eindrucksvollen Lektionen praxisnahe Erfahrungen, die Ihnen beim Aufbau der eigenen Fotokarriere eine wertvolle Hilfe sind.
Die Tutorials drehen sich um alle Aspekte der Studiofotografie und der Arbeit on Location und reichen von der Bildkomposition und Psychologie bis hin zu komplexen Beleuchtungsaufbauten, der Wahl des passenden Zubehörs sowie der Bildbearbeitung am Computer.
Portfolios mit beispielhaften Bildern aus der Arbeit verschiedener Fotografen untermauern die in den Tutorials beschriebenen Techniken, während Interviews mit führenden Porträtfotografen einen Einblick in ihre Methoden und Philosophien bieten.
Mark Jenkinson über sein Buch (Auszug aus dem Vorwort) Ich hoffe, dass ich mit diesem Buch aufgrund meiner professionellen Karriere und meiner Erfahrung in der Unterrichtung junger Fotografen etwas Nützliches auf die Beine gestellt habe, etwas, das es in dieser Form noch nicht gab. Die meisten Fotos in diesem Buch stammen von Studenten und Profis am Anfang ihrer Laufbahn. Ich danke all denen, die ihre Fotos zur Verfügung gestellt haben – ihre Arbeiten und ihre Erfahrung sind ein charakteristisches Element für dieses Buchprojekt.
Jeder Student ist zwar ein Individuum, doch viele Probleme sind allgemeingültig. Die Porträtfotografie bringt für junge Fotografen ganz besondere Probleme mit sich, und wenn auch nur wegen der Präsenz des Modells, das den Fotografen bei seiner Arbeit beobachtet. Viele Bücher konzentrieren sich auf psychologische Dinge, wie "das Modell soll sich wohlfühlen".
Ich habe dagegen die Erfahrung gemacht, dass der junge, unerfahrene Fotograf viel nervöser als das Modell ist. Ich hoffe, dass die Arbeiten und Geschichten meiner Studenten ebenso wie die Arbeiten aktiver und erfolgreicher Ehemaliger sowie kommender Profifotografen allen jungen Fotografen helfen, die Lücke zwischen Anspruch und Realisierung zu füllen.
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Das Buch "Der Fotografie-Kurs Portrait" von Mark Jenkinson ist in 9 Kapitel aufgeteilt und umfasst 223 Seiten. Das Buch ist im Verlag Addison-Wesley erschienen. Mark Jenkinson hat das Buch wirklich sehr strukturiert aufgebaut, angefangen mit "was ist ein Portrait", welche Fotoausrüstung wird benötigt ( z.Bsp. Erläuterung einzelner Kameraformate ), Licht und Beleuchtung, Komposition und Kontex, Computergrundlagen, Studiofotografie, Location und Umgebung, Interviews mit bekannten Fotografen und zuletzt beschreibt der Autor wie man Profi werden kann und welche Verhaltensregeln man hierzu einhalten sollte. Die in den einzelnen Kapitel befindlichen Tutorials machen den Leser Schritt für Schritt mit den Grundlagen und den Techniken der Portraitfotografie vertraut. Mark Jenkinson beschreibt in jedem Tutorial was sein Ziel ist um die wichtigsten Punkte des Tutorials zu vermitteln um so aufzuzeigen welche Fähigkeiten der Leser dadurch bekommen sollte. Der Buchtitel lässt auf die "reine" Portraitfotografie" schließen, jedoch ist das Buch so vielfältig, das sich viele Tutorials, Grundlagen und Techniken auch auf andere Fotobereiche anwenden lassen. Kleine Kritik zum Ende meiner Rezension sind die "unruhig" gestalteten Seiten mit vielen Bildern umgeben von Texten, die sich nicht sofort dem dazugehörigen Foto zuordnen lassen.. Fazit und meine persönliche Bewertung: Das Buch richtet sich aufgrund der Vielfältigkeit an Amateure bis hin zum Semi Professional, da Grundlagen in diesem Buch nur angeschnitten werden. Es ist weniger technisch, viel mehr "öffnet" Mark Jenkinson dem Leser "die Augen" seinen eigenen Stil und die visuelle Identität zu entwickeln, hilft bei der Auswahl des richtigen Equipment und der richtigen Komposition für eine perfekte Bildwirkung.
Quasi Druckfrisch auf den Tisch habe ich das Buch 'Der Fotografie-Kurs Porträt' von Mark Jenkinson aus dem Addison-Wesley Verlag bekommen. Das Buch ist ein Rundumschlag um die Portraitfotografie und behandelt die Themen 'Was ist ein Portrait?', Fotoausrüstung, Licht, Bildbearbeitung, Studio- und On-Location-Fotografie, Bildkomposition und das 'Profi werden'. Das Buch ist prinzipiell gut durchdacht und die großen Kapitel sind in sind in insgesamt 42 (!) Kapitel unterteilt, die auf 223 Seiten alles Notwendige abhandeln ' allerdings durch die große Themenvielfalt bedingt leider nur immer sehr kurz. Das Buch eignet sich also ideal, um die wichtigsten Grundlagen zur Portraitfotografie vermittelt zu bekommen. Wer dann aber bei diversen Themen tiefer einsteigen möchte oder mehr Informationen braucht, sollte seinen Wissenshunger mit weiten Büchern füllen. Das Thema Blitzen mit TTL beispielsweise wird auf knappen 4 Seiten abgehandelt, wo es ganze Bücher speziell zu diesem Thema gibt (Beipsielsweise das Canon-Speedlites-Handbuch). Zum Abrunden werden Portfolios mit Bildern verschiedener Fotografen gezeigt und Interviews mit führenden Porträtfotografen geführt. Das ist interessant zu lesen, aber an dieser Stelle gibt es deshalb auch Kritik. Weniger Themen wären aus meiner Sicht mehr gewesen. Das was im Buch zum Thema Fotografie gezeigt wird ist wirklich gut und man möchte mehr wissen, aber dann ist das Kapitel schon wieder zu Ende und es beginnt ein neues Thema. Das ist schade, da man merkt, dass der Autor Erfahrung hat und man deshalb ihm gerne weiter folgen möchte. Das Papierback ist völlig ausreichend und das Buch drucktechnisch sehr schön gemacht. Optisch stören mich die unruhigen Seiten, hier Kästchen, da Bilder ' irgendwie wirkt alles ein wenig durcheinander. Die Bilder scheinen trotz des brandneuen Buches teilweise älter zu sein, es gibt keine Bilder von aktuellen digitalen Mittelformatkameras in dem entsprechenden Kapitel, nur alte analoge Kameras sind abgebildet und im Kapitel 'IR- und Funkauslöser' wird das entsprechende Kabel an einer analogen Nikon F4 demonstriert. Hier hätte man durchaus auch etwas neuere Bilder verwenden können, dem Inhalt tut es allerdings keinen Abbruch. Fazit: Ein trotz einiger Kritiken ein schönes Buch, was allerdings bei etwas weniger Themen und ausführlicher Behandlung noch besser wäre. Es wird versucht, alles zu behandeln was nur annähernd mit der Portraitfotografie zu tun hat und das kann man leider in einem Buch nur unzureichend tun. Für EUR 29,80 bekommt man aber einen guten Überblick und schon einige Tipps und Kniffe vermittelt, so dass ich das Buch trotzdem wirklich empfehlen kann. Der Käufer sollte halt wissen, dass das Buch die Themen in der Breite und nicht in der Tiefe behandelt. Das ist prinzipiell keine schlechte Sache, denn so kann man sich die Themen rauspicken, die für einen interessant sind und diese dann an anderer Stelle vertiefen.
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Verzögert durch viel Arbeit und Termine konnte ich in den letzten Tagen endlich Der Fotografie – Kurs Portrait von Mark Jenkinson abschließen, einem Buch, dass mich relativ früh überrascht hat. Mark Jenkinson macht mit seinem eher sachlichen Schreibstil Der Fotografie – Kurs Portrait zu dem was es ist, einem Fachbuch mit enorm viel Wissen. Doch für wen ist dieses Buch überhaupt ? Nach den rund 200 Seiten würde ich die Zielgruppe als ambitionierte Hobbyfotografen bezeichnen wollen, und zwar genau jene Hobbyfotografen die nicht nur Neues lernen, sondern auch gleichzeitig die Frage Warum beantwortet haben wollen. Das Buch beginnt mit einem interessanten und umfassenden Überblick über die Portrait Fotografie an sich, gefolgt von einem ebenso umfangreichen und nicht weniger interessantem Abschnitt über Fotoausrüstung & Technik. Beide Kapitel bestechen dabei mit viel Hintergrundwissen. Neben Grundlagen beschreibt Mark Jenkinson aber auch die etwas weicheren Themen, so heisst es in einem späteren Teil, der Fotograf müsse nicht nur ein echtes Multitalent sein, sondern sei bei seiner Arbeit nicht selten auch offener Kritik ausgesetzt, wie z.B. ‘Machen Sie das auch richtig ?’ oder anderen skeptischen Fragen. Hier empfiehlt er, gerade bei kritischen Aufträgen keine größeren Experimente & Tests zu machen, schließlich kommt es auf Resultate und die Zufriedenheit des Kunden an. Später geht es um das Thema Komposition & Kontext, hier macht der Autor klar, das ein gutes Bild zwingend eine gute Komposition benötigt um nicht banal oder inhaltslos zu wirken. Dazu passend geht es im Folgeteil um Objekte & Requisiten, wer von uns hat nicht schon unzählge male Requisiten verwendet und dachte sich am Ende “Was ein Mist! Als Idee so gut aber im Bild so unpassend”, hier findet der Leser guten Rat passende Requisiten zu finden. Ein Punkt, der mir persönlich und auch in meinen Workshops immer sehr wichtig ist, die Modelführung, kein Buch zum Thema Portrait Fotografie ist ohne sie vollständig. So widmet sich Mark Jenkinson auch diesem Thema und bringt das wesentliche kurz und knackig auf den Punkt, schließlich ist abseits jedes Equipments dieser Teil der Portrait Fotografie einer der wichtigsten und entscheidet mehr als jeder Blitzkopf über ein tolles oder durchschnittliches Portrait. Anschließend geht es um die Lichtführung, hier sind die Übungsaufgaben zu erwähnen, ein Lichtsetup oder die Verwendung eines Reflektors zu zeigen ist eine Sache, die Wirkung später bei den gestellten Übungen selbst zu erfahren eine ganz andere. Der letzte Teil ist dem Weg in den Beruf gewidmet, hier verdeutlicht der Autor, dass eine Spezialisierung enorm wichtig ist, schließlich ist keiner von uns ein hervorragender Metzger, Friseur & KFZ Mechaniker zugleich. Darüber hinaus ist es für einen erfolgreichen Berufsweg als Fotograf wichtig einen eigenen Stil zu entwickeln, an seinen Bildern wiedererkennbar zu sein. Dabei bedeutet Stil nicht ausschließlich Technik, wie z.B. eine bestimmte Bildbearbeitung, sondern die eigene Sichtweise in seinen Fotos einzufangen. Mit Interviews verschiedener Fotografen und wichtigen Worten zum Portfolio eines Fotografen schließt der Auto sein Buch ab, mein persönliches Fazit – Für jeden aufstrebenden Hobbyfotografen eine gute Investition und Basis seine Fähigkeiten mit Hilfe der gestellten Übungsaufgaben zu perfektionieren.
Porträtfotografie ist für die meisten Fotografen der Bereich der für das größte Interesse sorgt. Schließlich ist das Thema so breit gefächert, wie kaum ein anderes Gebiet der Fotografie. Das Buch "Der Fotografie-Kurs Porträt" von Mark Jenkinson zeigt auf rund 220 Seiten in 42 Lektionen sehr deutlich, was sich hinter dem Begriff Porträtfotografie verbirgt und welches Hintergrundwissen notwendig ist, um in der Porträtfotografie erfolgreich Fuß zu fassen. Von unterschiedlichen Kamerasystemen und Beleuchtungstechniken kann ich als leidenschaftlicher Fotograf nie genug lesen und in den meisten Büchern werden diese Themen auf unterschiedliche Weise behandelt. Dieses Buch, das dem Leser ebenfalls das Verständnis über unterschiedliche Perspektiven, Brennweiten u. ä. vermittelt, beschreibt die Themen auf eine sehr physikalische und techniklastige Weise ohne dabei langweilig oder kompliziert zu wirken. Insbesondere die kleinen Aufgabestellungen zu jedem Kapitel, die einem nicht nur zum Lesen des Buches sondern zum Arbeiten mit dem Buch verleiten, tragen dazu bei, dass der Lerneffekt ein Maximum an Effizienz erreicht. Das ist auch recht sinnvoll, wenn man bedenkt in welcher Kürze die einzelnen Themen behandelt werden. Auch wenn das Buch sehr stark auf Techniken der analogen Fotografie eingeht, ist das Basiswissen, das mit diesem Buch an den Leser vermittelt wird, auch für Fotografen des digitalen Zeitalters sehr nützlich. Einzig und allein die digitale Bildbearbeitung, die nur einen kleinen Buchteil des Buches einnimmt, sollte man vielleicht nur als grobe Richtung verstehen, was mit Programmen wie Adobe Photoshop oder Adobe Lightroom möglich ist. Sollte man diesen Bereich vertiefen wollen, gibt es eine Menge Bücher, die eindeutig intensiver und besser auf die Bildbearbeitung eingehen. Erwähnenswert finde ich die Interviews mit renommierten Fotografen aus den unterschiedlichen Bereichen der Porträtfotografie, die dem Leser einen interessanten Einblick in das Leben eines Fotografen und dessen Werdegang zulassen. Das verwendete Bildmaterial stammt zum Großteil von seinen Studenten oder es handelt sich um digitalisierte Analogaufnahmen, was teilweise zu Laste der Qualität der Bilder geht. Fazit: "Der Fotografie-Kurs Porträt" ist ein Buch, dass eindeutig mehr als nur die Porträt-Fotografie behandelt. Vergleichen mit anderen Büchern über die Porträt-Fotografie, wirkt das Buch sehr überladen was jedoch nicht zum Nachteil der Leser ist. Über Grundkenntnisse der Porträtfotografie sollte der Leser jedoch bereits verfügen, da die Kapitel zügig durchgearbeitet werden. Auch wenn manche Übungen zu den Kapiteln für manch einen vielleicht etwas weit hergeholt sind, macht es durchaus Sinn, sich mit diesen Aufgabenstellungen einmal zu befassen. So vertieft sich das neu erlernte Wissen.
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