Im Service-Teil finden Sie Werkzeuglisten, Hinweise zur CD, die diesem Buch beiliegt, das Lexikon und das Stichwortverzeichnis.
Hier listen wir alle Werkzeuge aus Photoshop und ImageReady auf.
In diesem Abschnitt erhalten Sie eine Kurzerklärung für alle Symbole, die Sie auf der Werkzeugleiste bei Photoshop finden. Viele, aber nicht alle Symbole treffen Sie bei ImageReady wieder. Die genannten Möglichkeiten zum Wechsel des Werkzeugs per Umschalt-Taste+Werkzeug-Kurztaste gelten für den Fall, dass Sie in den Voreinstellungen (Strg+K, am Mac Befehlstaste+K) diese Option einschalten: Umschalttaste für Wechsel zu anderen Werkzeugen verwenden.
Eine Aufstellung der speziellen Werkzeuge von ImageReady folgt im nächsten Abschnitt. Danach finden Sie eine Auflistung aller Werkzeuge, sortiert in alphabetischer Reihenfolge nach den Tastaturkürzeln. Eine Übersicht der gegenüber Photoshop 5.5 geänderten Werkzeugkürzel und -positionen finden Sie auf Seite 32.
Verbindung zur Internet-Seite von Adobe
Erstellt rechteckige Auswahlbereiche, bewegt vorhandene Auswahlränder
Kurztaste: M (für Marquee Tool)
Umschalt-M: Wechsel zwischen Auswahlellipse und Auswahlrechteck
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Umschalt-Taste: erstellt Quadrat
Mit Alt-Taste: zieht Auswahl vom Mittelpunkt auf
Mit Alt-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahl verkleinern
Mit Umschalt-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahl vergrößern
Mit Strg-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahlinhalt verschieben
Mit Strg- und Alt-Taste bei vorhandener Auswahl: Duplikat des Auswahlinhalts verschieben
Klick in oder neben Auswahl: hebt Auswahl auf
Bei aktiviertem Werkzeug: Auswahlkontur mit Pfeil-Tasten oder Umschalt+Pfeil-Tasten verschiebbar
Erstellt rechteckige Auswahlbereiche von einem Pixel Breite in voller Bildhöhe
Weitere Optionen siehe oben, »Auswahlrechteck«
Erstellt rechteckige Auswahlbereiche von einem Pixel Breite in voller Bildbreite
Weitere Optionen siehe oben, »Auswahlrechteck«
Erstellt ovale Auswahlbereiche, bewegt vorhandene Auswahlränder
Kurztaste: M (für Marquee Tool)
Umschalt-M: Wechsel zwischen Auswahlellipse und Auswahlrechteck
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Umschalt-Taste: erstellt Kreis
Mit Alt-Taste: zieht Auswahl vom Mittelpunkt auf
Mit Alt-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahl verkleinern
Mit Umschalt-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahl vergrößern
Mit Strg-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahlinhalt verschieben
Mit Strg- und Alt-Taste bei vorhandener Auswahl: Duplikat des Auswahlinhalts verschieben
Bei aktiviertem Werkzeug: Auswahlkontur mit Pfeil-Tasten oder Umschalt+Pfeil-Tasten verschiebbar
Klick in oder neben Auswahl: hebt Auswahl auf
Bewegt Ebenen und Auswahlinhalte
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Klick mit rechter Maustaste ins Bild: Menü aller Ebenen unter dem Zeiger
Jederzeit vorübergehend aktivierbar per Strg-Taste
Erstellt frei geformte Auswahlbereiche per Mausbewegung
Umschalt-L: Wechsel zwischen Lasso, Polygon-Lasso und Magnet-Lasso
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: Eckpunkte setzen (wie Polygon-Werkzeug)
Mit Alt-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahl verkleinern
Mit Umschalt-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahl vergrößern
Mit Strg-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahlinhalt verschieben
Mit Strg- und Alt-Taste bei vorhandener Auswahl: Duplikat des Auswahlinhalts verschieben
Klick in oder neben Auswahl: hebt Auswahl auf
Bei aktiviertem Werkzeug: Auswahlkontur mit Pfeil-Tasten oder Umschalt+Pfeil-Tasten verschiebbar
Erstellt mehreckige Auswahlbereiche per Mausklicks
Umschalt-L: Wechsel zwischen Lasso, Polygon-Lasso und Magnet-Lasso
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: vorübergehend üblicher Lasso-Modus
Erstellt mehreckige Auswahlbereiche per Mausklick und orientiert an Motivkontrasten
Umschalt-L: Wechsel zwischen Lasso, Polygon-Lasso und Magnet-Lasso
Klick: Orientierungspunkte setzen
Doppelklick oder Eingabetaste: Auswahl schließen
Mit Alt-Taste: Eckpunkte setzen oder freie Formen ziehen (wie Lasso bzw. Polygon-Lasso)
Markiert farbähnliche Bildpunkte, bewegt vorhandene Auswahlränder
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahl verkleinern
Mit Umschalt-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahl vergrößern
Mit Strg-Taste bei vorhandener Auswahl: Auswahlinhalt verschieben
Mit Strg- und Alt-Taste bei vorhandener Auswahl: Duplikat des Auswahlinhalts verschieben
Bei aktiviertem Werkzeug: Auswahlkontur mit Pfeil-Tasten oder Umschalt+Pfeil-Tasten verschiebbar
Entfernt Bildteile außerhalb der Markierung
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Umschalt-Taste: erstellt Quadrat
Mit Alt-Taste: verändert Auswahl symmetrisch
Escape-Taste: vorhandene Freistellauswahl aufheben
Eingabe-Taste: Bild auf vorhandene Auswahl freistellen
Ziehen, um Bild in Slices (Einzel-Segmente) für Internet-Veröffentlichung zu zerlegen
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Umschalt-Taste: erstellt Quadrat
Mit Strg-Taste: vorübergehender Wechsel zu Slice-Auswahlwerkzeug
Mit Alt-Taste: verändert Auswahl symmetrisch
Rechtsklick im Bild: Kontextmenü mit Slice-Befehlen
Slices (Bild-Einzelsegmente) aktivieren und bewegen
Mit Umschalt-Taste: bewegt Slices auf Geraden
Mit Strg-Taste: vorübergehender Wechsel zu Slice-Werkzeug
Mit Alt-Taste und Ziehen: erzeugt gleich großen zweiten Slice
Rechtsklick im Bild: Kontextmenü mit Slice-Befehlen
Sprüht Vordergrundfarbe auf, Orientierung an Werkzeugspitzen
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: schaltet vorübergehend zu Pipette um
Umschalt-Klick: gerade Verbindung zum letzten bearbeiteten Punkt
Trägt Vordergrundfarbe auf, Orientierung an Werkzeugspitzen
Umschalt-B: Wechsel zwischen Buntstift und Pinsel
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: schaltet vorübergehend zu Pipette um
Umschalt-Klick: gerade Verbindung zum letzten bearbeiteten Punkt
Zeichnet freie Linien oder Geraden ohne Kantenglättung, Orientierung an Werkzeugspitzen
Umschalt-B: Wechsel zwischen Buntstift und Pinsel
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: schaltet vorübergehend zu Pipette um
Umschalt-Klick: gerade Verbindung zum letzten bearbeiteten Punkt
Dupliziert Bildbereiche, Orientierung an Werkzeugspitzen
Umschalt-N: Wechsel zwischen Kopierstempel und Musterstempel
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: Kopierursprung definieren
Umschalt-Klick: gerade Verbindung zum letzten bearbeiteten Punkt
Trägt definierte »Muster« auf, Orientierung an Werkzeugspitzen
Umschalt-N: Wechsel zwischen Kopierstempel und Musterstempel
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Umschalt-Klick: gerade Verbindung zum letzten bearbeiteten Punkt
Trägt frühere Bildversionen auf, Orientierung an Werkzeugspitzen und Protokollpalette
Umschalt+Y: Wechsel zwischen Protokollpinsel und Kunst-Protokollpinsel
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Umschalt-Taste: in 45-Grad-Winkeln auftragen
Umschalt-Klick: gerade Verbindung zum letzten bearbeiteten Punkt
Trägt frühere Bildversionen verfremdet auf, Orientierung an Werkzeugspitzen und Protokollpalette
Umschalt+Y: Wechsel zwischen Protokollpinsel und Kunst-Protokollpinsel
Weitere Optionen siehe oben, »Protokollpinsel«
Setzt Hintergrundfarbe ein oder löscht Ebene, Orientierung an Werkzeugspitzen
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: vorübergehend zurück zur letzten Version
Umschalt-E oder Alt-Klick auf Symbol: Wechsel zu Magischem Radiergummi und Hintergrund-Radiergummi
Klick und Umschalt-Klick: Punkte durch Geraden verbinden
Umschalt+Ziehen: exakt horizontal oder vertikal arbeiten
Ersetzt gewählten Farbbereich per Ziehen durch Transparenz, »Hintergrund«-Ebenen werden in Ebenen verwandelt
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: vorübergehend zurück zur Pipette
Klick und Umschalt-Klick: Punkte durch Geraden verbinden
Umschalt+Ziehen: exakt horizontal oder vertikal arbeiten
Umschalt-E oder Alt-Klick auf Symbol: Wechsel zu Magischem Radiergummi und Hintergrund-Radiergummi
Ersetzt gewählten Farbbereich per Einzelklick durch Transparenz, »Hintergrund«-Ebenen werden in Ebenen verwandelt
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: vorübergehend zurück zur Pipette
Umschalt-E oder Alt-Klick auf Symbol: Wechsel zu Magischem Radiergummi und Hintergrund-Radiergummi
Erstellen fließende Tonwertübergänge zwischen mehreren Farben
Kurztaste: G (für Gradient Tool)
Umschalt-G: Wechsel zwischen Verlaufswerkzeug und Füllwerkzeug
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: schaltet zu Pipette um
Umschalt-Taste: Verlaufpfade in 45-Grad-Winkeln ziehen
Füllt farbähnliche Bereiche mit Vordergrundfarbe
Umschalt-G: Wechsel zwischen Verlaufswerkzeug und Füllwerkzeug
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: schaltet zu Pipette um
Verwischt kontrastierende Bildbereiche oder malt im Fingerfarbenmodus.
Umschalt-R: Wechsel zwischen Weichzeichner, Scharfzeichner und Wischfinger
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Zeichnet kontrastreiche Bildteile weich, Orientierung an Werkzeugspitzen
Umschalt-R: Wechsel zwischen Weichzeichner, Scharfzeichner und Wischfinger
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Alt-Klick: vorübergehender Wechsel zu Scharfzeichner
Zeichnet kontrastreiche Bildteile scharf, Orientierung an Werkzeugspitzen
Kurztaste: R (Wechselschalter zu Weichzeichner)
Umschalt-R: Wechsel zwischen Weichzeichner, Scharfzeichner und Wischfinger
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Alt-Klick: vorübergehender Wechsel zu Weichzeichner
Hellt Bildbereiche auf, Orientierung an Werkzeugspitzen
Umschalt-O: Wechsel zwischen Abwedler, Nachbelichter und Schwamm
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Alt-Klick auf Werkzeugsymbol: Wechsel des Werkzeugs
Dunkelt Bildbereiche ab, Orientierung an Werkzeugspitzen
Umschalt-O: Wechsel zwischen Abwedler, Nachbelichter und Schwamm
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Alt-Klick: Wechsel des Werkzeugs
Sättigt oder entsättigt Bildbereiche, Orientierung an Werkzeugspitzen
Umschalt-O: Wechsel zwischen Abwedler, Nachbelichter und Schwamm
Doppelklick auf Schaltfläche: Optionen
Markiert Ankerpunkte oder Pfade
Umschalt-A: Wechsel zwischen Direkt-Auswahlwerkzeug und Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl«
Doppelklick auf Schaltfläche: Optionen
Alt-Klick auf Werkzeugsymbol: Wechsel des Werkzeugs
Mit Strg-Taste: schaltet zum Werkzeug »Ankerpunkt hinzufügen«
Wählt komplette Pfadkomponenten aus
Umschalt-A: Wechsel zwischen Direkt-Auswahlwerkzeug und Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl«
Alt-Klick auf Werkzeugsymbol: Wechsel des Werkzeugs
Mit Alt-Taste: weitere Pfadkomponenten auswählen
Alt-Ziehen: Pfadkomponente duplizieren
Erzeugt korrigierbaren Text in Vordergrundfarbe auf neuer Textebene
Umschalt-P: Wechsel zwischen Zeichenstift-Werkzeugen
Doppelklick auf Schaltfläche: Optionen
Alt-Klick auf Werkzeugsymbol: Wechsel des Werkzeugs
Mit Strg-Taste: schaltet um zur Pfadauswahl
Fügt vorhandenem Pfad Ankerpunkt hinzu
Umschalt-P: Wechsel zwischen Zeichenstift-Werkzeugen
Doppelklick auf Schaltfläche: Optionen
Alt-Klick auf Werkzeugsymbol: Wechsel des Werkzeugs
Mit Strg-Taste: schaltet um zur Pfadauswahl
Entfernt Ankerpunkt aus vorhandenem Pfad
Umschalt-P: Wechsel zwischen Zeichenstift-Werkzeugen
Doppelklick auf Schaltfläche: Optionen
Alt-Klick auf Werkzeugsymbol: Wechsel des Werkzeugs
Mit Strg-Taste: schaltet um zur Pfadauswahl
Konvertiert zwischen Eckpunkten und Kurvenpunkten
Umschalt-P: Wechsel zwischen Zeichenstift-Werkzeugen
Doppelklick auf Schaltfläche: Optionen
Alt-Klick auf Werkzeugsymbol: Wechsel des Werkzeugs
Mit Strg-Taste: schaltet um zur Pfadauswahl
Erzeugt Pfade durch Maus-Ziehen (nicht Klicken)
Umschalt-P: Wechsel zwischen Zeichenstift-Werkzeugen
Doppelklick auf Schaltfläche: Optionen
Alt-Klick: Gerade Pfadabschnitte per Klick einsetzen
Alt-Klick auf Werkzeugsymbol: Wechsel des Werkzeugs
Mit Strg-Taste: schaltet um zur Pfadauswahl
Erzeugt Pfade entlang von Bildkonturen
Umschalt-P: Wechsel zwischen Zeichenstift-Werkzeugen
Doppelklick auf Schaltfläche: Optionen
Alt-Klick auf Werkzeugsymbol: Wechsel des Werkzeugs
Klick: Orientierungspunkte setzen
Doppelklick oder Eingabetaste: Pfad schließen
Erstellt rechteckige Figur auf neuer Ebene, begrenzt durch Ebenen-Beschneidungspfad
Umschalt-U: Wechsel zwischen Rechteck-Werkzeug, Werkzeug »Abgerundetes Rechteck«, Ellipsen-Werkzeug, Polygon-Werkzeug, Linien-Werkzeug und Werkzeug »Eigene Form«
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Umschalt-Taste: erstellt Quadrat
Mit Alt-Taste: zieht Auswahl vom Mittelpunkt auf
Mit Strg-Taste: Schaltet um zu Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl«
Erstellt elliptische oder kreisförmige Pfadfigur als Formebene oder Arbeitspfad
Umschalt-U: Wechsel zwischen Rechteck-Werkzeug, Werkzeug »Abgerundetes Rechteck«, Ellipsen-Werkzeug, Polygon-Werkzeug, Linien-Werkzeug und Werkzeug »Eigene Form«
Mit Umschalt-Taste: erstellt Kreis
weitere Optionen siehe oben, »Rechteck-Werkzeug«
Erstellt Figuren mit regelbarer Zahl der Ecken als Formebene oder Arbeitspfad
Umschalt-U: Wechsel zwischen Rechteck-Werkzeug, Werkzeug Abgerundetes Rechteck, Ellipsen-Werkzeug, Polygon-Werkzeug, Linien-Werkzeug und Werkzeug »Eigene Form«
weitere Optionen siehe oben, »Rechteck-Werkzeug«
Erstellt Figuren nach Vorgabe in Formenbibliothek als Formebene oder Arbeitspfad
Umschalt-U: Wechsel zwischen Rechteck-Werkzeug, Werkzeug »Abgerundetes Rechteck«, Ellipsen-Werkzeug, Polygon-Werkzeug, Linien-Werkzeug und Werkzeug »Eigene Form«
Mit Umschalt-Taste: wahrt gleichmäßiges Seitenverhältnis
weitere Optionen siehe oben, »Rechteck-Werkzeug«
Zeichnet Linien und Pfeile als Formebene oder Arbeitspfad
Umschalt-U: Wechsel zwischen Rechteck-Werkzeug, Werkzeug »Abgerundetes Rechteck«, Ellipsen-Werkzeug, Polygon-Werkzeug, Linien-Werkzeug und Werkzeug »Eigene Form«
Erzeugt nicht-druckbare Textnotizen im Bild
Notiz ziehen mit Alt-Taste: Notiz duplizieren (funktionierte im Test nicht)
Erzeugt Ton-Anmerkungen im Bild durch Mikrophonaufnahme
Notiz ziehen mit Alt-Taste: Notiz duplizieren (funktionierte im Test nicht)
Lädt Farbe aus dem Bild als Vordergrundfarbe
Kurztaste: I (engl. [ai] für Eyedropper)
Umschalt-I: Wechsel zwischen Pipette und Farbaufnehmer-Werkzeug
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Mit Alt-Taste: lädt Farbe aus dem Bild als Hintergrundfarbe
Setzt bis zu vier Messpunkte in Bilddatei, Auslesen in Infopalette
Umschalt-I: Wechsel zwischen Pipette und Farbaufnehmer-Werkzeug
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Alt: Messpunkt unter dem Zeiger entfernen
Strg: Messpunkt verschieben/löschen
Misst Abstände in der Bilddatei, Anzeige in Infopalette
Kurztaste: I (für Measure Tool)
Umschalt-Taste: Messpfade in 45-Grad-Winkeln ziehen
Verschiebt das Bild innerhalb des Dateifensters
Doppelklick oder Eingabetaste: Bild schirmfüllend darstellen (keine Optionen)
Mit Strg-Taste: schaltet zu Vergrößerungslupe um
Mit Alt-Taste: schaltet zu Verkleinerungslupe um
Bei jedem Werkzeug vorübergehend aktivierbar durch Leertaste
Stellt eingerahmten Bildteil vergrößert dar
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen und Bilddarstellung im 100-Prozent-Maßstab
Mit Alt-Taste: Verkleinerungslupe
Bei jedem Werkzeug vorübergehend aktivierbar durch Strg+Leertaste; Verkleinerungslupe bei jedem Werkzeug vorübergehend aktivierbar durch Alt+Leertaste
Zeigen Vordergrundfarbe/Hintergrundfarbe
Klick: aktiviert Farbwähler für Vordergrundfarbe/Hintergrundfarbe
Klick: Standardfarben Schwarz als Vorder-, Weiß als Hintergrundfarbe einrichten (umgekehrt bei Alphakanälen und Ebenenmasken)
Kurztaste: D (für Default Color)
Tauscht Vorder- und Hintergrundfarbe aus
Auswahl wird mit Fließmarkierung dargestellt.
Kurztaste: Q (für Quick Mask, Wechselschalter zu Maskierungsmodus)
Doppelklick oder Eingabetaste: Maskierungsmodus-Optionen
Ausgewählte oder nicht ausgewählte Bildteile werden durch vorübergehenden Alphakanal abgedeckt
Kurztaste: Q (für Quick Mask, Wechselschalter zu Standard-Auswahlmodus)
Doppelklick oder Eingabetaste: Optionen
Alt-Klick auf Symbol: Wechsel zwischen Abdeckung ausgewählter oder nicht ausgewählter Bildteile
Darstellung mit Titelleiste und mehreren Bildern nebeneinander
Kurztaste: F (für Full Screen Mode, Wechselschalter zu anderen Darstellungsarten)
Kurztaste: F (für Full Screen Mode, Wechselschalter zu anderen Darstellungsarten)
Umschalt-F: Menüleiste aus-/einblenden
Kurztaste: F (für Full Screen Mode, Wechselschalter zu anderen Darstellungsarten)
Umschalt-F: Menüleiste ein-/ausblenden
In diesem Abschnitt erscheinen nur Symbole, die Sie ausschließlich auf der Werkzeugleiste bei ImageReady finden, nicht aber bei Photoshop. Die Werkzeugschaltflächen, die es auch oder nur bei Photoshop gibt, wurden im vorhergehenden Abschnitt erklärt.
Erzeugt rechteckige, runde oder vieleckige Bereiche für eine ImageMap (ein Bild mit mehreren Hyperlinks)
Umschalt-P: Wechsel zwischen den verschiedenen ImageMap-Werkzeugen
Aktiviert angeklickte ImageMap, um sie zu verschieben oder umzuformen
Umschalt-P: Wechsel zwischen den verschiedenen ImageMap-Werkzeugen
Doppelklick in ImageMap: ImageMap-Palette einblenden
Blendet ImageMaps ein oder aus
Vorschau für Rollover-Effekte starten
Aktuelles Bild im Internet-Browser prüfen
Kurztaste: Strg+Alt+P (für Internet Explorer)
Im Folgenden finden Sie eine Liste aller Werkzeuge, alphabetisch sortiert nach dem Tastaturkürzel. Die Änderungen von Werkzeugpositionen und -tastenkürzeln gegenüber Photoshop 5.5 erläutern wir in der Einleitung ab Seite 32.
Die beiliegende CD enthält die Übungsfotos aus dem Buch. Außerdem: professionelle Agenturfotos von PhotoDisc und Demo-Versionen etablierter Programme und Zusatzmodule, die für anspruchsvolle Bildbearbeiter interessant sind. Fahnden Sie in den einzelnen Verzeichnissen nach Textdateien, die Ihnen nähere Erklärungen zu Bildern und Software bieten und die Lizenzbedingungen erläutern.
Praktisch alle Bilder aus diesem Buch, insgesamt über 350, finden Sie auf der beiliegenden CD im Verzeichnis »Praxis«; Sie können also die Beispiele sofort nachvollziehen. Die Bilder haben oft Auflösungen von rund 500x500 bis 700x700 Pixeln; sie lassen sich so auch auf kleinen Rechnern und Monitoren öffnen. Die Dateinamen erscheinen jeweils in der Bildunterschrift. Als Dateiformate finden Sie vor allem:
Grafiken für Internet-Seiten, die aus mehreren Bilddateien plus HTML-Code bestehen, wurden jeweils in Unterverzeichnissen gespeichert, ebenso wie die »Sammlungen«, mit denen Sie Web-Fotogalerien oder Kontaktabzüge erstellen können.
Prüfen Sie, ob ein Bild Pfade oder Alphakanäle enthält, aus denen Sie Auswahlen laden können, oder ob ein Photoshop-Bild Ebenen - auch verborgene - oder Ebenenmasken enthält, die Bildbereiche verbergen können. Sie können einige oder alle Datei auf den eigenen Rechner überspielen, um Zeit beim Öffnen zu sparen und das CD-ROM-Laufwerk für andere Aufgaben freizuhalten.
Die Bilder im »Praxis«-Teil sind für den privaten Gebrauch und nicht zur Weitergabe oder zur professionellen Nutzung gedacht. Wenn Sie das möchten, wenden Sie sich an PhotoDisc (siehe unten). Zur Verwendung der Bilder in anderen CD-Verzeichnissen lesen Sie bitte die zugehörigen Informationen.
Hier erhalten Sie Bilder aus dem digitalen Bildarchiv »PhotoDisc« in 10-Mbyte-Auflösung. Diese Bilder sind ausschließlich zum privaten, nicht-gewerblichen Gebrauch gedacht. Viele Beispielbilder in diesem Buch wurden von PhotoDisc zur Verfügung gestellt. Wenn Sie damit kommerziell arbeiten wollen, melden Sie sich bei PhotoDisc. Die Adresse lautet:
Photo Disc - Getty One GmbH
Bahrenfelder Chaussee 49
22761 Hamburg
00800-20003030
(gebührenfrei in A, CH, D)
Fax: 00800-20003031
http://www.photodisc.de
E-Mail: service@photodisc.de
Interessante Windows-Demoprogramme der Software-Schmiede Ulead, die Photoshop gut ergänzen, finden Sie im »Ulead«-Verzeichnis. Sie erhalten unter anderem die leistungsfähige Bilddatenbank PhotoImpact Album, die Bildbearbeitung PhotoImpact, einen GIF Animator und spezielle Programme und Plug-ins für Internet-Gestalter. Mehr Informationen gibt es unter www.ulead.de.
Softline ist ein Software-Händler mit Schwerpunkt bei Grafiksoftware, der auch berät und einen interessanten Katalog herausgibt. Die Adresse:
Softline AG
Lange Straße 51
77652 Offenburg
Telefon 0781-9293-222
Fax 0781-9293-240
www.softline.de
Für dieses Buch haben Autor und Softline eine Reihe von Demoversionen interessanter Software zusammengestellt, die Sie innerhalb des Softline-Ordners finden und zum guten Teil gleichermaßen unter Windows und am Mac nutzen können. Es handelt sich um Programme und Plug-ins, die Photoshop gut ergänzen oder teilweise mit Photoshop konkurrieren. Darunter sind auch Zusatzmodule (Plug-ins); Hinweise zur Installation von Zusatzmodulen erhalten Sie ab Seite 878. Unter anderem finden Sie diese Produkte:
Hier liegen Plug-ins von Nils Kokemohr, Chef-Programmierer der Firma Tech-nik: »Color Efex« für reizvolle, wenig aufdringliche Farbbearbeitungen sowie der »Sharpener Pro« für anspruchsvolles Scharfzeichnen.
Das Bildprogramm Eclipse lief einst nur unter Unix. Zu den Highlights gehören die Arbeit mit reinen Vorschaudaten, ohne die Originaldaten in den Speicher zu laden, und vielseitiges Verzerren per Gitternetz (nur Windows).
Mit Auto-FX stellen Sie Ihre Bilder in Rahmen oder lassen die Bildumrisse wie hingepinselt ausfransen.
Das kleine Programm S-Spline vergrößert die Pixelzahl von Bildern und will dabei die Originalinformation besonders intelligent hochrechnen.
Das Zusatzmodul sorgt für schnelle Kontrastverbesserung.
So prüfen Sie die Demo-Versionen im »Softline«-Ordner:
Alphakanäle werden in Photoshop zusätzlich zu den Kanälen für die Grundfarben Schwarz, RGB oder CMYK eingerichtet. Bildprogramme legen Alphakanäle an, wenn eine Auswahl gespeichert wird. Weiße Flächen im Alphakanal repräsentieren zum Beispiel ausgewählte Bildbereiche, schwarze Flächen nicht ausgewählte. Die Informationstiefe je Bildpunkt ist acht Bit, so dass 256 unterschiedliche Auswahlintensitäten je Bildpunkt gespeichert werden können. Die Kanäle werden über die Kanälepalette kontrolliert; auf diesem Schaltfeld werden Kanäle unabhängig voneinander zur Ansicht und/oder zur Bearbeitung freigegeben. Ein Alphakanal erhöht die Dateigröße um den Betrag einer Graustufenversion des Bildes.
Eine Folge von Bildern, die aneinander gereiht wie ein Film wirken, nennt man Animation. Bei jedem Bild wird nur ein Detail geändert.
Der Arbeitsspeicher enthält die Daten, die vom geöffneten Programm unmittelbar bearbeitet werden. Wenn Sie mehr Arbeitsspeicher installieren, können Sie größere Bilder bearbeiten und der Rechner wird entlastet. Weitere Ausdrücke für Arbeitsspeicher sind Hauptspeicher oder RAM (Random Access Memory). Die Daten im Arbeitsspeicher (RAM) sind flüchtig, das heißt, sie gehen bei Ausschalten des Geräts verloren. Sie müssen also zum Beispiel auf der Festplatte gespeichert werden. Da der Zugriff auf einen Arbeitsspeicher auf Halbleiterbasis viel schneller ist als auf einen elektromagnetischen Speicher, wird heute mit Arbeitsspeicherchips auf Halbleiterbasis gearbeitet.
Die Zahl der Bildpunkte pro Längeneinheit bestimmt die Auflösung und damit die Detailgenauigkeit der Bildwiedergabe. Typische Flachbettscanner lösen 400 Pixel pro Zoll (dpi) auf, Computermonitore meist 72 bis 120 dpi. Bei Scannern wird meist eine physikalische Auflösung angegeben, die das Gerät tatsächlich aufgrund seiner Bestückung mit CCD-Elementen erreicht, sowie ein höherer Wert, der jedoch nur durch Hochrechnung (Interpolation) von Bildinhalt ohne Informationsgewinn zustande kommt. Bei Scannern oder Faxgeräten kann die Auflösung in vertikaler und horizontaler Richtung unterschiedlich groß sein.
Beim »Auswählen« wird ein Pixelbereich festgelegt, der nach dem Auswahlvorgang unabhängig von der Umgebung bearbeitet, bewegt, kopiert oder montiert werden kann. Typische Auswahlwerkzeuge sind Lasso oder Zauberstab. Ausgewählte Bereiche werden in der Bildschirmdarstellung von einer Fließmarkierung eingefasst - eine gestrichelte, schillernde Linie. Sie kann verborgen werden, um den Übergang zwischen dem markierten, bearbeiteten und dem außerhalb liegenden Bildteil besser zu beurteilen. Auswahlen können als Alphakanal gespeichert werden. Siehe auch »Alphakanal«.
Das BMP-Format (Bitmap) ist nur bei den Betriebssystemen MS-DOS/Windows und OS/2 auf IBM-kompatiblen Computern gebräuchlich. Dabei können Sie die Farbinformation auf acht oder vier Bit pro Pixel reduzieren. Zum Beispiel müssen die Hintergrundbilder für den Windows-Desktop im BMP-Format gesichert sein, dem »Hausformat« von Windows. Stellen Sie das gewünschte Hintergrundbild ins Windows-Verzeichnis und rufen Sie es mit dem Desktop-Kontrollfeld aus der Systemsteuerung auf. Sonderformen des BMP-Formats sind RLE und DIB: RLE ist eine einfache Kompression mit Lauflängenkodierung (Run Length Encoding), die aber nur bis 8-Bit-Farbtiefe angeboten wird; das Windows-Logo beim Windows-Programmstart liegt im RLE-Format auf der Platte. DIB für Device Independent Bitmap, geräteunabhängiges Pixelbild, ist identisch aufgebaut wie BMP; Sie benötigen es zur Integration von Pixelbildern in Programmfenster oder Multimedia-Anwendungen.
Im Photoshop-Sprachgebrauch meint »Beschneidung« eine Einschränkung des Tonwertbereichs, wobei Differenzierung verloren geht, weil unterschiedliche vorhandene Tonwerte auf einen einzigen Tonwert, zum Beispiel Schwarz oder Weiß, gesetzt werden. Zu Beschneidung kann es etwa bei den Photoshop-Befehlen »Variationen« oder »Tonwertkorrektur« kommen, aber auch bei der Farbseparation. Das Photoshop-Feld »Variationen« bietet die Option »Beschneidung anzeigen«.
Das Betriebssystem ist diejenige Software, die unmittelbar zwischen den Anwendungsprogrammen etwa zur Bildbearbeitung und den Rechner-Chips vermittelt. Bekannte Betriebssysteme sind etwa Windows 98, Windows NT oder MacOS 9 (wenn es auch Diskussionen darum gibt, was nun exakt als »Betriebssystem« bezeichnet werden darf). Das Betriebssystem erfordert bestimmte, kompatible Geräte; so läuft Apples MacOS nicht auf Rechnern mit Intel-Prozessor. Andere Bezeichnung: OS (Operating System).
Acht Bits bilden ein Byte, die kleinste adressierbare Speichereinheit. Je mehr Bit ein Pixel darstellen, umso mehr verschiedene Graustufen können abgebildet werden (Datentiefe). Wenn nur ein Bit - also »0« oder »1« - für ein Pixel steht, können nur zwei Tonwerte, nämlich Schwarz oder Weiß, gezeigt werden. Schon zwei Bit je Pixel ermöglichen 22 Tonwerte.
Ein aus einzelnen Pixeln - und nicht aus Kurven, Objekten und Flächen - bestehendes Bild wird allgemein Bitmap genannt. Jedes einzelne Pixel drückt bestimmte Farb- oder Dichtewerte aus. Bildverarbeitungsprogramme arbeiten mit Bitmaps wie dem TIFF-Format. Im Apple-Bereich und im Programm Photoshop wird unter Bitmap auch eine Strichgrafik (Line-Art, 1-Bit-Grafik) verstanden, die nur aus schwarzen und weißen Bildpunkten besteht.
Eine durch Ankerpunkte kontrollierte Kurve in einem Pfad. Die Formen einer Bézierkurve werden verändert durch Verschieben von vier Kontrollpunkten, die sich jeweils an den Enden von zwei geraden, variabel langen Linien befinden; jede Linie geht von einem Ankerpunkt aus. Ein Verschieben dieser Linien drückt die Kurve in eine andere Richtung. Der Ingenieur Pierre Bézier entwickelte diese Art der Kurvenbeschreibung bei Renault, um die Rundungen an einem Autochassis korrekt zu beschreiben. Bézierkurven werden vor allem von objektorientierten Grafikprogrammen wie Adobe Illustrator oder CorelDraw verwendet, aber auch Photoshops Zeichenstift-Werkzeug arbeitet mit Bézierkurven.
Charge Coupled Device, ladungsgekoppelte Speicher. CCD-Elemente werden in billigeren Scannern eingesetzt: Auf einer Zeile sitzen spezielle optoelektronische Sensoren, die auf die auftreffenden Helligkeiten mit unterschiedlichen Spannungszuständen reagieren; diese werden dann in ein digitales Format übersetzt.
Farbmodell mit Helligkeit (L für Luminanz) und zwei Farbkomponenten (a, b). Siehe Lab.
CMYK ist das Farbmodell der Druckvorstufe. Offset-Druckmaschinen arbeiten mit den deckenden, subtraktiven Grundfarben, die, übereinander gedruckt, Schwarz ergeben. Es sind Grünblau, Gelb und Purpur sowie Schwarz (Cyan, Yellow, Magenta, Black). Gelb, Grünblau und Magenta entstehen durch Mischung von jeweils zwei der additiven Primärfarben Rot, Grün und Blau zu gleichen Teilen. Grünblau, Gelb und Purpur übereinander ergeben theoretisch bereits Schwarz, aus drucktechnischen Gründen jedoch ein dunkles Grau oder Braun. Die eigene Druckfarbe Schwarz verstärkt deshalb den Tiefeeindruck; außerdem spart es Druckfarbe und macht den Druckprozess stabiler, wenn statt der drei Druckfarben Cyan, Yellow und Magenta übereinander lediglich ein gleichwertiger Schwarzanteil gedruckt wird. Andere Farbmodelle, die von Photoshop ebenfalls unterstützt werden, sind RGB und Lab.
Zentraler Rechenprozessor, Central Processing Unit.
Cache ist allgemein ein Zwischenspeicher, der häufig benutzte Daten besonders schnell zugänglich macht. Internet-Browser legen Cache-Speicher auf der Festplatte an, Prozessoren haben Cache-Speicher. Photoshop verwendet einen »Bild-Cache«, der mit verkleinerten Versionen des Bildes arbeitet, um die Vorschau zu beschleunigen.
Farbanteil des Videosignals, zum Beispiel bei dem Farbmodell Lab.
Digitalisierte Grafiken und Logos zu verschiedenen Themengebieten, die Grafikprogrammen beiliegen oder auf CD-ROM zu kaufen sind.
Im Cromalin-Verfahren werden Einzelblätter von Vierfarb-Druckfilmen zur Farbprüfung gedruckt (Proof).
Eingabepunkt, an dem eine Datei verändert wird. In der Bildverarbeitung wird der Cursor meist durch einen Pfeil, durch ein Werkzeugsymbol oder durch ein Kreuz dargestellt. In Photoshop wird die Cursorposition durch ein Werkzeug angezeigt, das nur an seinem »Hot Spot« aktiv ist oder durch einen Umriss in der Größe des aktiven Mal- oder Retuschewerkzeugs.
Eine in vier CMYK-Farbauszüge separierte Grafik im Dateiformat EPS.
Ein Bild kann in verschiedenen Datenstrukturen - Dateiformaten - abgespeichert werden, so etwa in TIFF, EPS oder JPEG. Ein Programm muss eine Importfunktion für das jeweilige Format besitzen, um es öffnen zu können.
Die drei Buchstaben nach dem Punkt hinter einem maximal achtstelligen Dateinamen bilden die Dateinamenserweiterung (auch Extension), die zugleich auf die Dateiart verweist. Zu den wichtigsten Erweiterungen für Bilddateien gehören .TIF und .BMP, Textdateien enden häufig auf .TXT oder .DOC, ausführbare Programmdateien auf .EXE.
Gerät zum Messen des Schwärzungsgrads etwa auf Fotopapieren, Andrucken oder Monitoren; das Densitometer erfasst den Dichteumfang einer Vorlage und hilft bei Qualitätskontrolle und Belichterkalibrierung.
Kann eine bestimmte Farbe oder ein Tonwert nicht dargestellt werden, werden nebeneinander liegenden Pixeln in einem Streumuster verfügbare andere Farben zugewiesen, um die fehlende Farbe zu simulieren. Unterstützt zum Beispiel ein Monitor nicht mehr als 256 Farben, simuliert er weitere Farben durch Aneinandersetzen ähnlicher, verfügbarer Farbpunkte (Dithering, Streuraster). In Photoshop sind mehrere Arten von Streuraster etwa für die Monitordarstellung, aber auch beim Rastern der Bilddateien selbst wählbar. Im Gegensatz zum Rastern sind beim Dithern alle Punkte gleich groß, Tonwertunterschiede werden durch die Zahl der Druckpunkte pro Flächeneinheit, nicht durch die Größe der Druckpunkte simuliert.
Auflösungen werden meist mit dots per inch (dpi), Bildpunkten pro Inch, angegeben. Tageszeitungen drucken meist mit 32 Pixeln pro Inch, Hochglanzmagazine mit 200. Hochwertige Farbdrucker, die zum Beispiel auf Fotopapier belichten, drucken mit 300 dpi. Eine Verdoppelung der Auflösung vervierfacht die Zahl der Bildpunkte.
Elektronische Bildverarbeitung.
Beim Sichern mit der Endung EPS für Encapsulated PostScript verwandeln Sie das Bild in eine Datei, die nur noch zum Einbau in Layout-Programme oder zum Ausbelichten gedacht ist, aber nicht mehr zum Bearbeiten. Nur die Größe des gedruckten Bildes lässt sich noch ändern. Beim Speichern einer separierten EPS-Bilddatei kann man ein kleines TIFF-Bild mitsichern, damit das Werk im Layout nicht nur als leerer Rahmen angezeigt wird. Viele Bildprogramme können EPS zwar schreiben, aber öffnen höchstens, wenn sie es selbst erstellt haben. EPS-Dateien können zusätzlich zum Pixelbild auch Kurvengrafiken oder Schriften enthalten, die unabhängig von der Bildauflösung in höchster Druckerauflösung ausgegeben werden. Zusätzlich nimmt EPS auch Freistellpfade auf - Auswahlkonturen um ein Motiv herum. Die EPS-Kodierungsoption »binär« kostet weniger Speicherplatz und Belichterzeit, wird aber nicht von allen Programmen geöffnet. Im Zweifelsfall verwendet man die ASCII-Variante, die extrem viel Speicherplatz benötigt. EPS-Dateien sind in verschiedenen Rechnerwelten zuhause. Das EPS-Format ist vor allem in der professionellen Druckvorstufe wichtig.
Ein Farbauszug enthält Informationen über eine Grundfarbe oder einen Farbkanal eines Farbbildes als Graustufendarstellung. Farbauszüge werden bei der Farbseparation erzeugt.
Farbspektren können in verschiedenen Farbmodellen abgebildet werden. Die gängigsten sind RGB und CMYK, dazu kommen HSV (auch HSL oder HSB), im professionellen Bereich Lab und YCC. Bilddateien und Monitore arbeiten mit RGB, aber viele EBV-Programme bieten auch die Farbmischung nach HSV und YMCK an. Massendruckwerke entstehen im CMYK-Modus.
In der EBV ist die Farbpalette eine individuelle oder vorgefertigte Palette von Farben, die mit der Farbsonde aufgegriffen und in eine Bilddatei übertragen werden können. Bei Bilddateien mit indizierten Farben werden aus einem Angebot von zum Beispiel 16,7 Millionen Farben 256 zu einer Palette zusammengestellt, mit der das Bild gezeigt werden kann.
Für den Mehrfarben-Offset-Druck werden Farbbilder in vier Graustufenbilder für die Druckfarben Schwarz, Gelb, Magenta und Blaugrün (CMYK) separiert.
Die Farbtemperatur gibt die farbliche Zusammensetzung des Lichts an und wird in der Maßeinheit Kelvin gemessen. Je niedriger der K-Wert, desto mehr tendiert das Licht gegen Rot. Höhere K-Werte machen das Licht blauer. Abendrot hat um 3000 Kelvin, das Normlicht der Druckindustrie mit 5500 Kelvin soll normales Mittagslicht simulieren, Tageslicht bei klar blauem Himmel hat über 10.000 Kelvin.
Die Farbtiefe bezeichnet die Anzahl von Bits, mit der die Farbinformationen eines einzelnen Bildpunkts codiert werden. Je mehr Bits pro Bildpunkt, umso differenzierter und feiner gerät das Bildergebnis. Im Desktop-Bereich verbreitet ist eine Farbtiefe von 24 Bit (28 = 16,7 Mio. Farben, so genanntes Truecolor), doch Hi-End-Scanner digitalisieren auch mit weit höheren Farbtiefen, um vor allem eine noch präzisere Schattendurchzeichnung zu erreichen.
Jeder Farbe ist ein numerischer Wert zugeordnet, der vom verwendeten Farbmodell abhängt. So hat Rot im RGB-Modell die Werte 100/0/0 Prozent, im CMYK-Schema wird es mit 0/100/100/0 Prozent angegeben.
Auf der elektromagnetisch speichernden Festplatte werden Daten abgelegt, die Sie nicht aktuell bearbeiten. Neben der Speicherkapazität (zum Beispiel 4, 8 oder 16 Gbyte) sind Zugriffsgeschwindigkeit, Lautstärke und Anschlussart (SCSI-Arten oder EIDE) Kriterien bei der Kaufentscheidung. Weitere Bezeichnungen: Massenspeicher, Festspeicher oder HDD (Hard Disk Drive).
In der elektronischen Bildverarbeitung sind Filter Befehle, die jedes einzelne Pixel nach einem festgelegten Schema verändern. Zu den gebräuchlichsten Filtern gehören Schärfe- und Weichzeichnerfilter, verbreitet sind aber auch Effektfilter wie »Relief«, »Mosaik«, »Wellen« oder »Wölben''.
Die aktivierte Ebene lässt sich gegen verschiedene Veränderungen schützen, bei Photoshop Fixieren genannt. Klicken Sie die gewünschten Merkmale oben in der Ebenenpalette an. Wahlweise schützen Sie nur den transparenten Bereich oder nur die Bildfüllung. Alternativ nageln Sie das Objekt an der aktuellen Position fest oder sperren es gegen jegliche Veränderung. Fixierte Ebenen zeigen ein Vorhängeschloss neben der Miniatur.
Preisgünstiges Tischgerät zur Digitalisierung von Papierbildern und teilweise auch Dias. Siehe Scanner.
Schriftart (wie etwa Times oder Helvetica), die in einem bestimmten digitalen Format wie Adobe Type 1, OpenTye oder TrueType vorliegt. In Photoshop können Schriften sowohl im Type-1-Format als auch TrueType eingesetzt werden.
Die Füllebene belegt die komplette Ebene mit einer Einzelfarbe, mit einem Muster oder einem Verlauf. Die Eigenschaften der Füllung lassen sich jederzeit bearbeiten. Sie können hier zum Beispiel die Wirkung von Nahtlosmustern oder Verläufen testen. Füllebenen entstehen jedoch überwiegend in Verbindung mit Formebenen.
Die Formebene kombiniert eine Füllebene mit dem Ebenen-Beschneidungspfad. Das heißt, die Füllung der Ebene ist nur in dem Teilbereich sichtbar, den der Ebenen-Beschneidungspfad freigibt. Formebenen entstehen automatisch, wenn Sie ein Formwerkzeug wie Linienzeichner, Abgerundetes Rechteck oder Eigene Form mit der Option Neue Formebene einsetzen. Umriss wie Füllung der Figur lassen sich jederzeit völlig verlustfrei ändern.
Das »Grey Component Replacement« (GCR), wie es auch Photoshop anbietet, steht für das völlige oder teilweise Ersetzen der aus Cyan, Magenta und Gelb gebildeten Grautöne eines Bildes durch Schwarz. Gezielter GCR-Einsatz kann auch verhindern, dass dunkles Grau oder Schwarz, das nur durch CMY gebildet wird, im Druck braun oder sonstwie farbstichig wirkt. Im Gegensatz zu UCR (Under Color Removal) wirkt GCR auf den ganzen Tonwertbereich eines Bildes und nicht nur auf die Schatten.
Die Photoshop-Option »Glätten« erstellt einen weicheren Übergang unmittelbar am Rand einer Auswahl. »Glätten« verhindert Treppeneffekte oder harte Kanten beim Einsetzen von Pixelbereichen. Dabei werden zum Beispiel harte Übergänge zwischen einem montierten Bildteil und dem Hintergrund halbtransparent gefüllt; nur die äußersten Randpixel erhalten zu 50 Prozent den Wert der unmittelbar benachbarten nicht ausgewählten Bildpunkte. Das ist meist die ideale Einstellung, um Schnittkanten bei Montagen zu vermeiden.
Die Gradationskurve zeigt das Verhältnis zwischen vorhandener Lichtmenge und durch Bearbeitung erzeugter Schwärzung. Eine Gerade in einem Winkel von 45° zeigt, dass Ein- und Ausgabewerte unverändert bleiben. Durch Manipulation der Kurve werden die Dichten des Bildes in erster Linie nicht erweitert, sondern umverteilt. Die Gradationskurve stellt über ihren Graphen dar, welche früheren Tonwerte (»Eingabe«) auf welche neuen Werte (»Ausgabewerte«) korrigiert werden. Ein spezieller Fall ist die Gamma-Kurve, die nur die mittleren Tonwerte anhebt oder senkt, ohne die wichtigen Lichter oder Schatten zu verschieben.
Die Grafikkarte, die auf der Hauptplatine des PC eingesteckt wird, setzt die Computersignale in ein für den Monitor verständliches Datenformat um. Ein Arbeitsspeicher (RAM) auf der Grafikkarte speichert die Bildschirmsignale zwischen. Je größer der Videospeicher, umso höher die Zahl der darstellbaren Farben bei höchster Auflösung. Eine Grafikkarte mit 1 MB Video-RAM kann 256 Farben in 1024x768 Punkten oder 32.000 Farben in 640x480 Punkten zeigen.
Mit einem Grafiktablett (auch: Digitalisiertablett) kann wesentlich präziser gearbeitet werden als mit einer Maus. Beim Grafiktablett wird ein Stift über eine Fläche bewegt, um so zum Beispiel bestimmte Bildbereiche zu bemalen oder zu maskieren. Kriterien für Grafiktabletts sind Größe und Druckempfindlichkeit. Tabletts mit druckempfindlichen Stiften variieren je nach Vorgabe im Bildprogramm Breite, Transparenz oder Farbe eines Pinselstrichs - so entstehen sehr lebendige Retuschen und die dauernde Änderung des aktuellen Tonwerts entfällt.
Der Graukeil zeigt genormte Grauwerte in einem festgelegten, abgestuften Verhältnis. Er kann zur Überprüfung von Farb- und Kontrasttreue gescannt, auf dem Monitor abgebildet und gedruckt werden.
Graustufen meint in der digitalen Bildbearbeitung einen Farbmodus, in dem die Pixel eines Bildes zum Beispiel 256 Zwischentöne zwischen Schwarz und Weiß darstellen können. Davon zu unterscheiden ist zum Beispiel der »Bitmap«-Modus, der nur zwei Tonwerte trennt: Schwarz und Weiß.
Das High Definition Television ist eine neue, hoch auflösende Übertragungsnorm für TV-Signale. Das Bild hat ein Seitenverhältnis von 16:9.
Das HSB-Farbmodell definiert Farben durch Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Helligkeit (Brightness). - Der Farbton nennt die genaue Lage des Farbtons im Farbspektrum, gedacht als 360-Grad-Kreis: Rot liegt bei 0 Grad, Blau bei 120, Cyan bei 180, Grün bei 240. - Die Sättigung wird auf einer Skala von Grau bis zur Reinfarbe gemessen. Ein auf Null reduzierter Sättigungsgrad führt zu Grau; ein hoher Sättigungsgrad lässt Farben leuchtend wirken. - Helligkeit gibt die sichtbare Helligkeit verglichen mit einer Grauskala an, anders ausgedrückt, den Anteil an Licht, den wir bei einer Farbe wahrnehmen. 100 Prozent steht für Weiß, 0 Prozent für Schwarz; der reine Farbton hat 50 Prozent. Das HSB-Modell gilt als eingängigste Farbbeschreibung.
Bei einem Halbtonbild gehen die Dichtestufen kontinuierlich ineinander über. Da jedoch Laserdrucker oder Offset-Druckmaschinen nur Schwarz drucken können, müssen die Bilder erst gerastert werden; die Aufrasterung in unterschiedlich große schwarze Punkte - meist 20 bis 70 pro Zentimeter - täuscht Halbtöne vor. Diabelichter oder Fotopapierbelichter geben verschiedene Halbtöne direkt ohne Rastern aus. Pro Schwarzweißbild oder pro Grundfarbe werden meist 256 Halbtöne unterschieden.
Komponente des HSB-Farbmodells, siehe dort.
Eine Farbtiefe von 16 Bit (64.000 Farben) wird Hicolor genannt. Vergleiche Truecolor.
Die High-Sierra-Norm beschreibt den als ISO-9660 festgelegten Standard für das Dateisystem von CD-ROMs.
Das Histogramm stellt in einer Balkengrafik die Häufigkeit bestimmter Helligkeitswerte innerhalb eines Bildes dar. Jeder Balken steht für eine der 256 Dichtestufen eines Bildes; je höher der Balken, umso mehr Pixel dieser Dichte sind vorhanden. Das Histogramm gibt Aufschlüsse darüber, ob neue Schwarz- und Weißpunkte gesetzt werden sollten.
Die Horizontalfrequenz eines Monitors oder einer Grafikkarte gibt Aufschluss über die Vertikalfrequenz bei einer bestimmten Auflösung und damit über die Qualität der Bilddarstellung; als untere Grenze für die Vertikalfrequenz gelten 70 Hertz, wesentlich besser sind jedoch Werte über 85 Hertz. Die Formel: Horizontalfrequenz / (Vertikalauflösung + fünf Prozent). Dabei sind die fünf Prozent der nicht sichtbare Bildteil, der bei der Berechnung mit zu berücksichtigen ist. Eine mögliche Horizontalfrequenz von 69 Kilohertz führt also auf einem Monitor mit 768 Linien (= Vertikalauflösung) zu einer hochwertigen Bildwiederholrate von gut 85 Hertz. Die Formel: 69.000 / (768+38).
Auf einer Internet-Seite ist ein Hyperlink (oft kurz Link genannt) eine Sprungmarke zu einer anderen Seite oder zu einer anderen Datei. Man klickt zum Beispiel eine Schaltfläche, ein Bild oder ein Wort an, das im zugehörigen (nicht sichtbaren) HTML-Code der Seite als Hyperlink definiert wurde. Damit wird die entsprechende Datei aufgerufen, zum Beispiel eine Internet-Seite, ein einzelnes Bild oder eine Datei zum Herunterladen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen »relativen« und »absoluten« Hyperlinks.
Ein ICC-Profil beschreibt, wie ein bestimmtes Gerät - Monitor, Scanner, Drucker - Farben wiedergibt. Es gibt Profile für einen bestimmten Bautyp oder für ein spezielles Einzelgerät beim Anwender.
Eine Imagemap (auch Clickable Map) ist ein Bild auf einer Seite im World Wide Web des Internets, bei dem verschiedene Bildteile per Hyperlink (siehe dort) zu unterschiedlichen anderen Dokumenten weiterleiten.
Ein Satz aus fünf oder sechs unterschiedlich aufgelösten Versionen eines Bildes auf der Photo CD, vergleiche Photo CD.
Ein Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter.
Bilder mit »indizierten Farben« sind ein Sonderfall in der Bildbearbeitung. Manche Programme, etwa Präsentationsprogramme für Diashows am PC, unterstützen keine 24-Bit-Vollfarbdateien. Sie akzeptieren zum Beispiel nur 8-Bit-Farbbilder, die für Rot-, Grün- und Blautonwerte je Pixel insgesamt nur acht Bit übrig haben; das ergibt total 256 verschiedene Farben. Auch das GIF-Format, das für World-Wide-Web-Seiten im Internet wichtig ist, akzeptiert aus Speicherplatzgründen nur 256 Farbtöne. Beim Umrechnen einer Echtfarben-Datei in eine 256-Farben-Datei, also in eine Indizierte-Farben-Datei, können die Systemfarben oder eine dem Bildinhalt möglichst angepasste Palette gewählt werden. Das Verfahren spart Speicherplatz.
Beschleunigte Darstellung eines Bildes durch Anzeigen von zum Beispiel nur jeder zweiten oder vierten Bildzeile; die fehlenden Bildzeilen werden eventuell durch Verdoppelung der gezeigten Zeilen ersetzt (Zeilensprung).
Beim Neuberechnen der Größe gerasterter Bilder wird die Zahl der vorhandenen Pixel je nach Vergrößerungsfaktor umgerechnet zu einer kleineren oder größeren Anzahl. Dabei werden aus den Farbübergängen zwischen den ursprünglichen Bildpunkten geeignete Mittelwerte gebildet; Unschärfe kann die Folge sein.
Beim Invertieren werden alle Dichte- und Farbwerte eines Bildes ins Negativ umgekehrt.
Das US-Unternehmen Sun hat die Programmiersprache Java entwickelt (benannt nach der Kaffeebohne der gleichnamigen indonesischen Hauptinsel). Eine Besonderheit: Java-Programme lassen sich auf unterschiedlichsten Betriebssystemen einsetzen. Java ermöglicht auch die Verwendung so genannter Java-Applets - Programme, die innerhalb eines Internet-Browsers ablaufen (sofern Java aktiviert ist) und über das Internet geladen werden.
Die Scriptsprache Javascript erinnert an Java, wurde jedoch unabhängig davon bei der Firma Netscape entwickelt. Javascript lässt sich ohne Lizenzkosten verwenden und eignet sich allgemein, um Dynamik und Interaktion auf Internet-Seiten zu bringen - zum Beispiel bei Rollover-Effekten.
Das JPEG-Dateiformat (Joint Photographers' Expert Group) spart drastisch Speicherplatz, indem es feine Farbinformationen abschnittweise tilgt und erst beim Öffnen des Bildes durch Mittelwertberechnung wieder erzeugt.
Beim Kalibrieren wird gemessen, wie stark Scanner, Monitor und Drucker von den gewünschten Tonwerten abweichen. Anschließend werden die Komponenten korrigiert.
Durch Komprimieren können Bilddateien auf weniger Speicherplatz zusammengedrängt werden. Das Verfahren TIFF komprimiert verlustfrei, während die hocheffektive JPEG-Kompression Information tilgt. Einfluss hat das nur auf den Speicherplatzbedarf auf der Festplatte, nicht im Arbeitsspeicher.
Im Videobereich meint Konvergenz das deckungsgleiche Aufeinandertreffen von Rot-, Grün- und Blausignal innerhalb einer Farbbildröhre. Fortschrittliche Farbmonitore haben einen Konvergenzregler. Bei fehlerhafter Konvergenz erscheinen weiße Linien und Flächen mit Farbsäumen.
Im PC-Bereich meint »Konvertieren«: Ein EBV-Programm sollte Bilddateien in andere Datenformate konvertieren, also umwandeln können, um nach allen Seiten offen zu sein.
Das Farbmodell Lab wurde 1931 vom Centre Internationale d'Eclairage (CIE) entwickelt; es dient der geräteunabhängigen Farbbeschreibung und umfasst die Farbräume des RGB- und CMYK-Modells. Lab-Bilder setzen sich zusammen aus der Helligkeit (L) und zwei Farbkomponenten, a von Grün bis Magenta, b von Blau bis Gelb. Photoshop arbeitet intern mit dem Lab-Modus, ebenso wie der Druckstandard PostScript Level II.
Ein Laserdrucker schreibt die Pixeldaten durch punktförmige Entladung auf eine elektrostatisch aufgeladene Fotoleitertrommel. Dieses Bild wird mit Toner geschwärzt und auf das Papier übertragen. Die typische Auflösung von 300 oder 600 dpi eines SW-Laserdruckers aus dem Bürobereich reicht nicht für gute Halbtonwiedergabe, da erst Blöcke von 4x4 oder 8x8 Punkten einen einzigen Bildrasterpunkt bilden, so dass pro Inch nur 75 oder 37 Bildpunkte übrig bleiben.
Die Rasterweite beim Druck wird oft in lines per inch (lpi), Linien pro Zoll, angegeben. Je größer die Rasterweite, desto kleiner die Punkte, desto höher Auflösung und Qualität.
Ein Modem (Modulator/Demodulator) wandelt die digitalen Daten eines PC in analoge Signale um, die über die Telefonleitung übertragen werden können und beim empfangenden PC durch ein weiteres Modem wieder digitalisiert werden. Modems sind erforderlich für die Datenübertragung in analogen Telefonnetzen. Wichtigstes Kriterium ist die Geschwindigkeit, zum Beispiel 14,4, 28,8, 33,6 oder 56 Kilobit pro Sekunde. ISDN-Geräte für die Datenübertragung werden nicht als Modems bezeichnet.
Durch die Überlagerung mehrerer Rastermuster entsteht ein schillernder, unerwünschter optischer Effekt. Moirés entstehen zum Beispiel beim Scannen von gedruckten, also bereits gerasterten Vorlagen.
Je öfter ein Monitor das Bild in der Sekunde neu aufbaut, desto ruhiger wirkt es. Sinnvoll sind Bildwiederholfrequenzen oberhalb von 74 Hertz (Wiederholungen pro Sekunde). Je näher die Mittelpunkte benachbarter Pixel (dot pitches) auf der Lochmaske eines Monitors nebeneinander liegen, desto feiner ist die mögliche Bildschirmauflösung. Aktuelle Monitore bieten ein dot pitch von 0,26 Millimeter und weniger. Die Horizontalfrequenz gibt an, wie oft eine Bildzeile auf der Innenseite der Bildschirmoberfläche aufgebaut wird. Multiscan-Monitore können mit verschiedenen Bildwiederholfrequenzen und so mit verschiedenen Grafikkarten zusammenarbeiten.
Ein Bildbereich ist neutralgrau, wenn er keinerlei (sichtbare) Farbanteile enthält. Farbverfälschungen von Filmen, Scannern oder Druckern können durch Reproduktion einer garantiert neutralgrauen Fläche kontrolliert werden.
Im Non-interlaced-Verfahren zeigen Monitore das Bild ohne Zeilensprung, bilden also die geraden und ungeraden Zeilen gleichzeitig ab. Im Interlaced-Modus dagegen zeichnet der Kathodenstrahl erst alle geraden, dann alle ungeraden Zeilen. Deshalb wirkt der Interlaced-Modus bei gleicher Bildwiederholfrequenz wesentlich unruhiger. Er eignet sich nur im Videobereich, aus dem er stammt.
Dieses Verfahren tauscht für Layout-Zwecke hoch aufgelöste Bilddateien gegen eine niedrig aufgelöste Version des gleichen Bildes; das beschleunigt die Bearbeitung und den Druck eines Ganzseiten-Layouts einschließlich Bildvorschau und spart Speicherplatz. Das hoch aufgelöste Bild wird in der Regel beim Dienstleistungsbetrieb gespeichert und bei der Belichtung automatisch für den Platzhalter eingesetzt.
Bearbeitungen, die stattfinden, noch während eine vorhergehende Bearbeitung läuft, finden »on the fly« statt - zum Beispiel das Umrechnen von RGB-Scanner-Daten in CMYK noch während des Scan-Vorgangs.
PCL (Printing Command Language) von Hewlett-Packard ist neben PostScript (siehe dort) die gebräuchlichste Druckersprache. Laserdrucker zahlreicher Hersteller werden mit dieser Sprache angesteuert, die in Version 5 außer skalierbaren Schriften auch grafische Möglichkeiten und die Plottersprache HPGL 2 bietet.
Im PICT-Dateiformat werden Grafiken zwischen Programmen auf dem Apple-MacIntosh-Computer übertragen. PICT2 kann 8- oder 24-Bit-Bilder verarbeiten. Auf IBM-kompatiblen Computern ist PICT wenig gebräuchlich.
Passerkreuze sind Fadenkreuzmarkierungen, die auf den Druckplatten für die einzelnen CMYK-Druckfarben jeweils an der gleichen Stelle angebracht werden. Beim Übereinanderlegen lässt sich feststellen, ob die einzelnen Farbplatten beim Drucken passgenau sitzen. Beim Drucken mit EBV-Programmen können Passerkreuze wahlweise mitgedruckt werden.
In Illustrationsprogrammen setzt sich die Linie eines Pfads nicht aus einzelnen Pixeln zusammen, sondern aus Ankerpunkten und den Kurvenzügen dazwischen. Diese Bézierkurven werden durch Geraden kontrolliert, die die Ankerpunkte wie Tangenten schneiden. Eine Bewegung dieser Geraden verändert die Kurvenform. Pfade in Photoshop können als Maske, Clippingpfad oder gemalte Linie genutzt werden.
Auf der verbreiteten Photo CD Master werden digitalisierte Bilder gespeichert, zur Zeit bis zu 100 Bilder in jeweils fünf Auflösungen zwischen 128x192 und 2048x3072 Bildpunkten; sie speichert Scans von Kleinbild-Dias und -Negativen. Das dazugehörige Dateiformat heißt ebenfalls Photo CD, die Dateiendung PCD. Die seltenere Pro Photo CD Master nimmt wahlweise auch das Format 4000x6000 Pixel auf und akzeptiert Durchlichtvorlagen bis 10x13 Zentimeter.
Ein Pixel (picture element, Bildpunkt) ist die kleinste Einheit in einem als Bitmap gespeicherten Bild. Durch stark vergrößerte Darstellung auf dem Monitor können die quadratischen Pixel einzeln beurteilt und korrigiert werden. Je höher die Auflösung eines Scanners, desto höher die Zahl der Pixel pro Inch (ppi) und desto detailreicher die Darstellung.
Das geschlossene Vieleck (Polygon) gehört zu den Grundfiguren der Computergrafik. Polygone können mit EBV-Programmen sehr einfach erzeugt werden.
Die von Adobe entwickelte Seitenbeschreibungssprache PostScript stellt Schriftzeichen und grafische Elemente so dar, dass sie größenunabhängig in der höchstmöglichen Auflösung des Drucker oder Belichters ausgegeben werden können. PostScript-Elemente können auch mit grundsätzlich größenabhängigen Pixelbildern kombiniert werden. Das PostScript- Dateiformat heißt EPS (Encapsulated PostScript). Zum EPS-Bild gehört teilweise noch eine niedrig aufgelöste pixelorientierte Bitmap für die Anzeige des Bildes. Bereits in vier Farbauszüge vorsepariert ist das EPS/DCS-Format, auch hier gehört ein Platzhalter-Pixelbild dazu.
Die Maßeinheit ppi (pixel per inch) gibt an, wie viele Bildpunkte ein Scanner je Zoll des Originals erfasst.
Beim Prescan, dem Vorab-Scan, wird die gesamte zu scannende Vorlage mit niedriger Auflösung gescannt, um sie in ein Vorschaufenster zu laden. Danach wird der eigentlich benötigte Bildausschnitt gewählt.
Bevor ein Bild in Massenauflage erscheint, soll ein Proof gedruckt werden - ein Einzeldruck, der verbindlichen Aufschluss über die zu erwartende Bildqualität gibt, am besten auf Auflagenpapier. Zu den bekanntesten Proof-Verfahren zählt Cromalin.
Der Prozessor ist der zentrale Rechenchip eines Computers. Neben der Rechengeschwindigkeit (zum Beispiel 433 Megahertz) zählen auch Datenbreite (beispielsweise 64 Bit), Fließkommaeinheit, Hitzeentwicklung und integrierter Zwischenspeicher (Cache) zu den Kriterien. Weitere Bezeichnung: CPU (Central Processing Unit).
Schriftgrößen werden in der Typografie in der Einheit »Punkt« gemessen. Der in Europa gebräuchliche Didotpunkt misst 0,375 mm, der Pica-Punkt 0,351 mm. Auch bei der Texteingabe in EBV-Programmen wie Photoshop kann die Schriftgröße in Punkt vorgegeben werden; die daraus entstehende Pixelfläche hängt von der vorgegebenen Druckauflösung der Datei ab.
Je größer ein einzelner Bildpunkt, desto eher stößt er an den Nachbarpunkt. Sobald dieser so genannte Punktschluss eintritt, erhöht sich der Grauwert deutlich. Sichtbar wird das allerdings höchstens bei feinen Grauverläufen. Die Rasterform entscheidet, wie schnell ein Bild dunkel zuläuft. Bei einem quadratischen Punkt tritt der Punktschluss bei rund 40 Prozent Grauwert ein, bei einem runden Punkt erst bei 65 Prozent, bei elliptischen Punkten bei 50 und 75 Prozent. Gröbere Raster, etwa vom Laserdrucker, zeigen den Punktschluss weniger deutlich.
Random Access Memory. Siehe Arbeitsspeicher.
Wenn die additiven Leuchtfarben Rot, Grün und Blau übereinander projiziert werden, addieren sie sich zu Weiß. Nach diesem Prinzip arbeiten Farbmonitore. Strahlen Rot, Grün und Blau mit voller Leuchtkraft (also Tonwert 255) übereinander, zeigt der Monitor Weiß. Eine Nulldichte von Rot, Grün und Blau führt zu Schwarz; jeder Gleichstand der drei Grundfarben zeigt einen reinen Grauwert dazwischen an. Auch Farbdateien in PC-Bildverarbeitungsprogrammen sind meist nach dem RGB-Schema aufgebaut, in Photoshop sind aber auch CMYK oder LAB möglich. Dia- und Fotopapierbelichter arbeiten nach dem RGB- Schema, indem sie nacheinander den Diafilm mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau bestrahlen.
Viele Drucker (etwa Laserdrucker oder Filmbelichter für den Offset-Druck) können nur Schwarz drucken, keine Halbtöne. Deswegen muss das Bild gerastert werden: Hellere Bildwerte werden durch kleinere, größere Bildwerte durch größere Bildpunkte dargestellt, alle jeweils schwarz, dazwischen liegt jeweils weiße Fläche. Der Punktabstand bleibt dabei konstant. Der unterschiedliche Schwarzweißanteil auf jedem Quadratzentimeter simuliert Graustufen. Jeder Bildrasterpunkt setzt sich aus wesentlich kleineren, jeweils gleich großen Belichterpunkten zusammen.
Die Zahl der verschiedenen Grauwerte in einem Bild hängt davon ab, wie viele Pixel einen Rasterpunkt im Druck bilden. Je mehr Pixel einen Rasterpunkt bilden, zum Beispiel 8x8, umso besser ist die Rastertiefe, also die Zahl der Halbtöne. Damit sinkt jedoch automatisch die Auflösung.
Die Zahl der Bildpunkte pro Zentimeter oder Inch (Zoll) beim Druck von Fotos. Unterschiedlich große Rasterpunkte je Flächeneinheit stellen helle oder dunkle Bildteile dar; die unterschiedlich großen Rasterpunkte werden aus vielen Druckerpunkten zusammengesetzt. Hochwertiger Druck verlangt 60 bis 80 Linien pro Zentimeter auf gestrichenem Papier. Tageszeitungen kommen mit 32 Linien aus.
Im Offset-Druck steigt der Schärfeeindruck, wenn die Rasterpunkte nicht in Zeilen nebeneinander liegen, sondern schräg versetzt angeordnet sind. Im SW-Druck ist ein 45°-Rasterwinkel üblich; die vier Farbauszüge einer Vierfarbdatei werden zur Vermeidung von Moiré mit unterschiedlichen Rasterwinkeln gedruckt.
Ruht der Mauszeiger über einem definierten Bereich einer Internet-Seite, verändert sich dieser Bereich oder es erscheint eine Laufschrift in der Statuszeile des Internet-Browsers. Dieser Effekt, der mit der Programmiersprache JavaScript erzeugt wird, heißt Rollover-Effekt oder auch Mouseover-Effekt.
Das Small Computer System Interface (SCSI) ist eine genormte Schnittstelle, mit der sich interne und externe Geräte wie Scanner oder Wechselspeicher untereinander und mit dem Rechner verbinden lassen. Apple-Rechner haben eine SCSI-Buchse ab Werk, Windows-Kompatible müssen mit einem SCSI-Controller ausgerüstet werden. Kostengünstiger, aber technisch teils schlechter, ist die EIDE-Schnittstelle mit ATAPI-Software-Treiber.
Scanner leuchten Vorlagen ab und setzen die gemessenen Helligkeitswerte in ein digitales Format um. Dabei werden je nach Scannerauflösung die Informationen der Vorlage in eine bestimmte Zahl von Pixeln je Zoll umgesetzt. Jedes Pixel enthält Informationen über seine Helligkeit und Farbe. Das Ergebnis des Scans liegt als RGB-Datei vor und kann in einem Bildverarbeitungsprogramm verändert werden. Am billigsten sind Hand- und Flachbettscanner; sie arbeiten mit CCD-Elementen, deren innerer elektrischer Widerstand sich in Abhängigkeit vom einfallenden Licht verändert. Professionelle Trommelscanner, die von Verlagen eingesetzt werden, kosten mindestens fünfstellige Beträge. Hier wird die Vorlage auf eine rotierende Trommel gespannt, in Photo-Multiplier-Technik abgetastet und von einem Wandler direkt in CMYK umgerechnet.
Der Schnappschuss ist eine Momentaufnahme des Zustands einer Datei während einer Bearbeitung. In Photoshop erstellt man einen Schnappschuss seit der Version 5 mit der Protokollpalette. Man kann später zu dem Bildzustand, wie er im Schnappschuss festgehalten ist, zurückkehren; dabei ändert man entweder das komplette Bild oder nur Teile.
Die Graustufe, oberhalb der ein Scanner oder ein EBV-Programm schwarze Pixel anordnet. Das Setzen eines Schwellenwerts verwandelt ein Halbtonbild in eine reine Schwarzweißvorlage (Strichbild). Je nach Schwellenwert enthält das neue Bild mehr Schwarz oder mehr Weiß. Auf Farbe bezogen bedeutet das: Werte, deren Reinheitsgrad über dem gesetzten Reinheitsgrad liegen, werden beibehalten, die anderen gelöscht.
Das Verhältnis zwischen der Länge einer Quer- und einer Längskante eines Bildes. Das Seitenverhältnis ist zum Beispiel wichtig bei der Vorbereitung einer Datei für die Ausbelichtung auf Diamaterial.
Veränderung der Außenmaße eines Bildinhalts oder Bildteils, also Vergrößerung oder Verkleinerung.
Man kann größere Bilder in mehrere kleine Bilder - Slices - zerlegen, um diese Elemente dann je nach Bildinhalt optimiert zu speichern, separat zu übertragen und erst auf der Internet-Seite beim Betrachter wieder mit Hilfe einer HTML-Tabelle zusammenzusetzen. Die einzelnen Slices lassen sich überdies mit Hyperlinks oder Rollover-Effekten ausstatten (siehe Hyperlinks, siehe Rollover-Effekte).
Während die Skalenfarben aus der Mischung von Cyan, Yellow, Magenta und Black (CMYK, subtraktive Farbmischung) entstehen, werden die Spotfarben (auch Vollfarben) einzeln aus Tabellen von Anbietern wie Pantone oder HKS ausgewählt und als Schmuckfarben zusätzlich oder ausschließlich gedruckt.
Eine Strichzeichnung (Line-Art) enthält nur die Tonwerte Schwarz und Weiß. Jeder Bildpunkt braucht damit nur ein Bit.
Farbintensität im Gegensatz zu Farbwert und Helligkeit. Genannt wird das Verhältnis zwischen reiner Farbe und gleichhellem Grau. Siehe »HSV«.
Der Farb-Thermosublimationsdrucker (wie Kodak XL 7720) bringt Bildpunkte durch punktuelle Erhitzung eines wärmeempfindlichen Farbbands zu Papier. Als Farbträger dient eine mit den CMYK-Grundfarben beschichtete Polyesterfolie. Die Druckauflösung wird durch die Anzahl der Halbleiterelemente auf der Thermoschiene bestimmt, der Grad der Erhitzung legt den Halbton fest. Thermotransferdrucker arbeiten mit einer ähnlichen Technik, können aber keine Halbtöne unterscheiden; sie müssen rastern, was die Auflösung herabsetzt.
Siehe Thermosublimationsdrucker
Starke Verkleinerungen von Bildern, Ebenen oder Seitenlayouts zur Übersicht und Dateiauswahl zum Beispiel in Bilddatenbanken oder in Photoshops Paletten für Ebenen, Kanäle und Pfade.
Das Tagged Image File Format (TIFF) ist ein weit verbreitetes Dateiformat für Pixelbilder. TIFF nimmt auch Alphakanäle auf und verarbeitet zahlreiche Farbmodi. Die LZW-Kompression innerhalb des TIFF-Formats spart verlustfrei Festplattenplatz.
Die Tontrennung, auch »Posterizing« oder »Postereffekt« genannt, reduziert ein Bild auf wenige Graustufen oder Farbtöne und erzeugt so eine plakative Wirkung.
Der Tonwertzuwachs wird definiert als Helligkeitsunterschied zwischen der Filmvorlage und dem fertigen Druckergebnis. Durch das Saugverhalten des Papiers nimmt die Größe von Rasterpunkten im Ausdruck zu. Dieser Tonwertzuwachs (oder Punktüberhang oder Punktzuwachs) macht die Reproduktion vor allem in den mittleren Tönen dunkler als geplant. Der Tonwertzuwachs kann in den Photoshop-Grundeinstellungen für Druckfarben ausgeglichen werden
Mit dem Begriff Truecolor beschreibt man die Fähigkeit einer Grafikkarte, Farben mit einer Datentiefe von 24 Bit darzustellen. Das ermöglicht pro RGB-Grundfarbe acht Bit beziehungsweise 256 verschiedene Dichtestufen. So können 256x256x256 = 16,7 Millionen Farben angezeigt werden. 16-Bit-Karten zeigen rund 64.000 Farben; das ist die Kategorie Hicolor.
Der Twain-Standard soll Scanner und Bildverarbeitungsprogramme (aber auch DTP-, Grafik- und Textsoftware) universell miteinander verbinden. Anbieter von EBV- oder sonstiger Grafiksoftware schreiben keine spezialisierten Treiber für jeden einzelnen Scanner. Sie bauen nur eine Twain-Schnittstelle ein, über die man eine Scansoftware lädt, die der Scannerhersteller mitliefert - universell passend für alle Twain-kompatiblen Programme. Über den Befehl »Anbinden« beziehungsweise »Acquire« wird die Treibersoftware für den Scanner als eigenes Fenster im EBV-Programm aufgerufen. Problemlos werden mehrere Twain-Scanner aus einem Programm heraus angesprochen; ebenso kann ein Scanner in mehreren Programmen verwendet werden. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, erscheint das neue Bild automatisch im EBV-Programm - unabhängig von möglichen Dateiformaten. Gerüchteweise steht »Twain« für »Tool without an important name«. Doch die Twain-Erfinder von Aldus, Caere, Kodak, Logi und Hewlett-Packard wählten die Vokabel »Twain«, eine veraltete englische Form für »zwei«, nach einem Rudyard-Kipling-Zitat: »... and never shall the twain meet«. Mit Twain sollen Scanner und Software endlich doch zusammenarbeiten.
Im Druck können dunkle Bereiche flach wirken, wenn die Schatten überwiegend mit der Druckfarbe Schwarz erzeugt werden. Hier verwendet man bei der Farbseparation von RGB- in CMYK-Daten die Unterfarbenzugabe (UCA), die in den Schatten auch Cyan-, Magenta- und Gelbanteile hinzufügt und entsprechenden Schwarzanteil entfernt. Die Unterfarbenzugabe verhindert einen Tontrennungseffekt in detailreichen dunklen Bildteilen. Sie ist nur bei Farbseparation nach dem GCR-Schema möglich.
Wenn bei der Farbseparation Cyan-, Yellow- und Magentawerte übereinander liegen, um Schwarz oder Grau zu bilden, druckt man in dunklen Bildteilen nur zwei Farben und einen entsprechenden Schwarzanteil, um Druckfarbe zu sparen. Dafür wird die Unterfarbenkorrektur (UCR, Under Color Removal) eingesetzt, wie sie auch Photoshop anbietet. In den Teilfarbauszügen werden die Anteile von Cyan, Magenta und Gelb reduziert und durch Schwarz ersetzt. Während UCR nur auf die Schattenbereiche eines Bildes wirkt, bearbeitet das Gray Component Replacement, GCR, den gesamten Tonwertumfang.
Beim Drucken entstehen unerwünschte weiße Blitzer zwischen Farbflächen, wenn das Papier sich beim Lauf durch die Druckmaschine verzieht. Darum werden mit einer Überfüllung die vorgegebenen Maße der jeweiligen Farbflächen um minimale Beträge, meist nicht mehr als 0,25 Millimeter, erhöht. Die Überlappungszonen werden vom Betrachter nicht wahrgenommen, gleichen aber den Papierverzug aus.
Gleiche Anteile der Druckfarben Cyan, Gelb und Magenta sollten theoretisch Grau ergeben, so dass bei jeweils 100 Prozent Farbdeckung Schwarz zustande kommt. Beim dreifarbigen Aufbau eines Bildes ergibt der Anteil, der in allen drei Farben vorkommt, Grau. Dazu kommt noch die Tatsache, dass sich in der Druckpraxis die drei Grundfarben durchaus nicht zu neutralem Grau mischen, sondern eher zu Braun oder Grün. Darum kann man die Farbe auch gleich durch zwei Buntauszüge und einen Grauwert darstellen, also als vierte Druckfarbe Schwarz verwenden. Dieser Unbuntanteil wird jedoch in der Praxis nicht vollständig durch Schwarz übernommen, weil dies zu Detailverlusten im Schattenbereich unbunter und stark gebrochener Farben führt. Wird der Unbuntaufbau auf die Tiefen eines Bildes beschränkt, redet man von Under Color Removal, UCR. Erstreckt sich der Ausgleich auf alle Dichtebereiche, nennt man das Verfahren Gray Component Replacement, GCR. Im Druckprozess reduziert der Unbuntaufbau die Farbmenge, wodurch sich der Vorgang beschleunigt.
Der »Unique Resource Locator« ist die weltweit gültige, eindeutige Speicheradresse einer Datei, zum Beispiel einer Internet-Seite im HTML-Format. Jede Internet-Adresse wie »http://www.mut.de/index.htm« gilt als URL, es kann aber auch der Pfad einer Datei auf Ihrer lokalen Festplatte sein.
Die Umwandlung eines pixelorientierten Bildes (Bitmap) in eine Menge von Geraden mit definierten Anfangs- und Endpunkten (Vektoren) sowie Kurven und Flächen. In einem vektorisierten Bild werden Formen durch Setzen von Ankerpunkten verändert. Das Umwandeln von Bitmap zu Grafik (auch Tracing genannt) kann durch manuelles Nachzeichnen oder automatisch geschehen. Zum Vektorisieren dienen spezialisierte Programme. Vektorgrafiken benötigen meist weniger Speicherplatz als entsprechende pixelorientierte Bitmaps und können ohne Qualitätsverlust beliebig groß mit der Höchstauflösung des Druckers ausgegeben werden.
Eine allmähliche, stufenlose Änderung der Farbintensität oder ein gleitender Übergang von einer Farbe zur anderen. Photoshop bietet dafür das Verlaufswerkzeug.
Die Video-Bandbreite einer Grafikkarte errechnet sich aus der Formel Horizontalfrequenz x (Horizontalauflösung + 10 Prozent). Leistungsfähige Platinen erreichen hier zum Beispiel 77 Megahertz. Am Beispiel eines Bildes mit 1024x768 Pixeln errechnet sich dies so: 69.000 x (1024 + 102) = 77 Mio. Diese Video-Bandbreite von 77 Megahertz erweist sich als zu karg, wenn 1280x1024 Pixel dargestellt werden: Die Formel 77 Mio. / (1280 + 128) führt zu einer Horizontalfrequenz von nur noch 54 Kilohertz; und dieser Wert ergibt bei 1280x1024 Bildpunkten eine unruhige Vertikalfrequenz von nur 50 Hertz.
Videodigitizer, auch Framegrabber, sind Platinen, die in freie Slots eines PC eingesetzt werden. Sie setzen die analogen Signale eines Fernsehers, einer Videokamera oder einer Still-Video-Kamera in PC-taugliche digitale Signale um. Die Auflösung liegt meist bei 640x576 Punkten bis 1024x768 Punkten und ist damit sehr niedrig. Die zugehörige Software ermöglicht es, aus einer Filmsequenz einzelne Bilder in gängigen Formaten wie TIFF abzuspeichern.
Der virtuelle Speicher (swapfile, Auslagerungsspeicher) simuliert einen größeren Arbeitsspeicher (RAM), als physikalisch tatsächlich vorhanden ist. Der Arbeitsspeicher wird dabei durch Teile zum Beispiel der Festplatte erweitert. Photoshop verwendet unabhängig vom Betriebssystem einen eigenen virtuellen Speicher (Arbeitsvolume), der in den Grundeinstellungen festgelegt wird. Der Zugriff auf den virtuellen Speicher verlangsamt Photoshop deutlich.
In Photoshop lässt sich eine »weiche Kante« definieren; damit franst der Auswahlrand weich aus und geht, bei einer Montage, fließend in den neuen Hintergrund über. Auch wenn der Bildausschnitt gefiltert oder mit Farbe gefüllt wird, endet die Wirkung weich im Bereich der Auswahlgrenze. Fünf Pixel Radius bedeuten fünf Pixel weichen Rand auf jeder Seite der Auswahllinie. Siehe »Glätten« und »Auswählen«.
Über die Zwischenablage des Betriebssystems werden markierte Dateiausschnitte von einem Programm ins andere oder von einer Datei in die andere übertragen. Der Befehl »Kopieren« überträgt den markierten Bereich, ohne dass die Datei im aktiven Fenster verändert wird. Der Befehl »Ausschneiden« entfernt dagegen den markierten Teil aus der Ursprungsdatei. Mit dem Befehl »Einfügen« wird der Inhalt der Zwischenablage in eine neue Datei eingesetzt. Photoshop verwendet eine programmeigene Zwischenablage unabhängig vom Betriebssystem. Beim Wechsel zu einem anderen Programm kann Photoshop die Daten aus der Photoshop-Zwischenablage an die Zwischenablage des Betriebssystems übergeben.
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