Neben der Kanalarbeit gibt es noch eine ganz andere Möglichkeit, Auswahlen zu speichern: als Pfade. Diese Pfade liegen quasi über dem eigentlichen Bild und können, wie die Alphakanäle, unabhängig vom Bild selbst korrigiert werden.
Pfade sind nur Hilfslinien, sie werden nicht gedruckt. Sie können aber Pfade oder ihre Umrisse mit Bildpunkten füllen - dauerhaft oder als korrigierbaren Ebeneneffekt. Dabei unterscheidet sich ein Pfad grundlegend von allem, was Sie an pixelorientierter Bildbearbeitung gewohnt sind. Die Linien eines Pfads sind keine Pixel unter Pixeln im Pixeldschungel einer Fotodatei. Pfade - eigentlich üblich in Illustrationsprogrammen wie Illustrator oder CorelDraw - setzen sich vielmehr zusammen aus Ankerpunkten und den Linien dazwischen. Die Variante Ebenen-Beschneidungspfad grenzt den sichtbaren Bereich von Ebenen ein - zum Beispiel auch von Formebenen, also von so genannten Vektorebenen (siehe Abbildung 10.1).
Abbildung 10.1: Pfade eignen sich besonders für geschwungene Formen, harte Ecken und Geraden. Beim Skizzieren helfen Grundraster, die auch den Pfad magnetisch anziehen können. Dieser Pfad entsteht mit dem Zeichenstift. Er wird über den Scan einer Steinoberfläche gezogen und in einen Ebenen-Beschneidungspfad umgewandelt. Den verbleibenden sichtbaren Bereich bearbeiten wir mit den Ebeneneffekten für »Schlagschatten« sowie »Abgeflachte Kante und Relief«. Datei: Stein
Pfade können Sie in Photoshop vielseitig verwenden:
Mit Pfadtechniken erstellen Sie einfach fließende und präzise Formen, die gut nachzubearbeiten sind; diese Formen bekommen Sie mit pixelorientierten Werkzeugen wie Lasso
oder Pinsel
kaum hin. Auch Auswahlkanten, die unschön ausfransen, lassen sich mit einem Pfad elegant glätten. Besonders solche Figuren sollten Sie mit dem Zeichenstift-Werkzeug bearbeiten:
Dazu kommen Formen, welche die Formwerkzeuge anbieten. Keinesfalls eignen sich Pfadfunktionen für weiche Übergänge oder komplexe Umrisse, etwa einen Haarschopf.
Pfade kommen auf verschiedene Arten zustande:
oder Freiform-Zeichenstift
.
oder »Eigene Form«
.
Die Figuren der Pfad- und Formwerkzeuge docken bei Bedarf magnetisch an verschiedenen »Extras« an, so etwa an Hilfslinien, Grundraster oder Bildgrenzen. Die entsprechenden Vorgaben machen Sie im Untermenü Ansicht: Ausrichten an und mit dem Befehl Ansicht: Ausrichten (Details ab Seite 82).
Am Mac können Sie Pfade in beliebigen Dateiformaten speichern, unter Windows sind Sie auf JPEG, EPS, DCS, PDF und TIFF beschränkt. Bedenken Sie jedoch, dass der Pfad weg sein kann, wenn Sie eine Datei mit Pfad in einem anderen Programm bearbeitet und neu gespeichert haben. Gegenüber einem Alphakanal bietet ein Pfad die Möglichkeit, Auswahlen speichersparend zu sichern. Ein Pfad kostet meist nur wenige Kbyte Speicherplatz.
Nur Photoshop bietet alle Pfadfunktionen; ImageReady enthält weder Zeichenstift-Werkzeuge noch die Formwerkzeuge für Polygone
und eigene Formen
; so können Sie in ImageReady Pfade zwar bewegen und transformieren, aber nicht auf Punktebene bearbeiten. Wir konzentrieren uns im Folgenden allein auf Photoshop.
Abbildung 10.2: Links: Diese Figur kann nur mit einem Pfadwerkzeug wie Zeichenstift oder Freiform-Zeichenstift entstehen. Sie zeigt einen offenen Pfad, den man auch als »Pfadsegment« oder als »Unterpfad« bezeichnet. Mitte: Hier wurde der offene Pfad mit dem Zeichenstift geschlossen; eine solche Figur könnte auch als Form gespeichert und mit dem Werkzeug »Eigene Form« in verschiedenen Proportionen ins Bild gesetzt werden. Rechts: Die Figur wurde als Vorgabe aus der Formenbibliothek gewählt und mit dem Werkzeug »Eigene Form« angebracht. Sie könnte jedoch auch Ankerpunkt für Ankerpunkt mit einem Zeichenstift-Werkzeug gezeichnet werden. Alle drei Figuren entstanden mit der Vorgabe »Neuen Arbeitspfad erstellen«, nicht mit der Vorgabe »Neue Formebene erstellen« (vergleiche nächster Abschnitt). Deswegen sehen Sie hier nur einen Pfad ohne jede Füllung. Sie könnten jedoch in allen drei Situationen auch mit der Option »Neue Formebene erstellen« beginnen; dann wird die Figur von Anfang an als neue Formebene angelegt und mit verschiedenen Füll- und 3D-Ebeneneffekten ausgestattet. Es spielt für die Weiterbearbeitung keine Rolle, ob Sie mit dem Zeichenstift oder mit einem Formwerkzeug beginnen.
In diesem Abschnitt besprechen wir, wie Sie einen Pfad neu anlegen.
Abbildung 10.3: So beginnt die Arbeit mit einem Pfad: Sie haben ein Pfad- oder Formwerkzeug gewählt, aber noch keine Figur ins Bild gesetzt. In der Optionenleiste wählen Sie, ob Sie einen »neuen Arbeitspfad« oder eine »neue Formebene« erstellen wollen (siehe unten).
Abbildung 10.4: So geht die Arbeit mit dem Pfad weiter: Haben Sie eine Figur ins Bild geklickt, ändert sich die Optionenleiste. Photoshop bietet jetzt verschiedene Vorgaben für den Fall an, dass Sie dem vorhandenen Pfad weitere Pfadkomponenten hinzufügen wollen. So können Sie nur die Schnittmenge der beiden Pfadkomponenten verwenden.
Schon bevor Sie den Pfad ins Bild klicken, bestimmen Sie in den Optionen zum Pfad- oder Formwerkzeug Ihr Ziel:
in den Optionen zu Form- oder Pfadwerkzeugen. ImageReady bietet diese Option nicht.
in den Optionen zu den Form- oder zu den Pfadwerkzeugen. Hier können Sie sofort einen Ebenenstil (Seite 778) festlegen, also eine Kombination aus verschiedenen Ebeneneffekten plus Informationen über Deckkraft und Überblendmodus. Dazu gibt es separate Optionen für Überblendmodus (Seite 536), Deckkraft und Kantenglättung (Seite 592). Falls Sie keinen Ebenenstil nennen, produziert Photoshop eine Formebene mit einer Füllung in der aktuellen Vordergrundfarbe.
in den Optionen zu den Formwerkzeugen. Diese Vorgabe führt schneller zu einem beschädigten Original, Sie können das Ergebnis nicht frei umformen.
Abbildung 10.5: Ausgangsbasis für dieses Bild war eine weiße »Hintergrund«-Ebene. Wir haben das Formwerkzeug »Abgerundetes Rechteck« eingeschaltet und die Option »Neuen Arbeitspfad erstellen« angewählt. Dann haben wir den Mauszeiger diagonal über das Bild gezogen. Die Pfadpalette zeigt, dass ein neuer »Arbeitspfad« entstanden ist. Einen solchen Arbeitspfad können Sie auch mit Zeichenstift oder Freiform-Zeichenstift erstellen. Sie können den Arbeitspfad füllen oder nachzeichnen, als Auswahl verwenden oder in einen Ebenen-Beschneidungspfad umwandeln.
Abbildung 10.6: Dieses Bild haben wir mit einer weißen »Hintergrund«-Ebene begonnen. In den Optionen zum Formwerkzeug »Abgerundetes Rechteck« wurde die Vorgabe »Neue Formebene erstellen« verwendet und im Klappmenü »Ebenenstil« ein Stil angewählt (Details zu Ebenenstilen ab Seite 778). Dann haben wir den Mauszeiger diagonal über das Bild gezogen. Die Ebenenpalette zeigt, dass eine neue »Formebene« entstand; der Umriss wird durch den Ebenen-Beschneidungspfad begrenzt (Details ab Seite 808); Ebeneneffekte wie »Abgeflachte Kante und Relief« und weitere, die im gewählten Ebenenstil zusammengefasst waren, bestimmen das Aussehen der Formebene. Auch die Pfadpalette zeigt den »Ebenen-Beschneidungspfad« für die neue Formebene an. Eine solche Formebene können Sie auch mit Zeichenstift oder Freiform-Zeichenstift erstellen.
Planen Sie einen neuen Pfad oder eine neue Form, rufen Sie zuerst mit dem Fenster-Menü die Pfadpalette auf. Vorhandene Pfade werden dort aufgelistet. So zeichnen Sie einen Pfad oder eine Form:
in den Werkzeugoptionen oder per Eingabetaste ab.
. In der Pfadpalette erscheint eine Miniatur für den neuen Pfad.
Abbildung 10.7: Dieses Bild begann mit weißer »Hintergrund«-Ebene und dem Formwerkzeug »Abgerundetes Rechteck«. In den Optionen haben wir die Vorgabe »Gefüllten Bereich erstellen« angeklickt. Dann haben wir den Mauszeiger diagonal über das Bild gezogen. Photoshop füllt die aktuelle Ebene sofort mit der aktuellen Vordergrundfarbe, hier mit Schwarz; die ursprünglichen Bild punkte an dieser Stelle sind verloren. Es entsteht kein Pfad und keine neue Ebene. Dieses Vorgehen lässt sich mit Zeichenstift oder Freiform-Stift nicht unmittelbar nachvollziehen. Sie können jedoch mit diesen Werkzeugen einen Pfad zeichnen und anschließend die Funktionen »Pfadkontur füllen« oder »Pfadfläche füllen« aus der Pfadpalette nutzen (Seite 715).
Sie können auch mit einem Zeichenstift- oder Formwerkzeug loslegen, ohne erst einen neuen leeren Pfad zu erstellen. Es gilt:
Wenn Sie Formebenen nicht mit den Zeichenstiften, sondern mit Pinseln, Füllfunktionen, mit den Korrekturbefehlen aus dem Untermenü Bild: Einstellen oder mit Filter-Befehlen bearbeiten möchten, müssen Sie den Pfad in eine neue Pixelebene verwandeln. Photoshop bietet das Rastern immerhin automatisch an, wenn Sie bei aktivierter Form- oder Textebene einen Filter-Befehl wählen. Im Zusammenhang mit Formebenen interessieren uns die folgenden Befehle aus dem Untermenü Ebene: Rastern:
Der Befehl Ebene: Rastern: Form entfernt den Ebenen-Beschneidungspfad und erzeugt eine dauerhafte Pixelfüllung in den Bereichen, die durch den bisherigen Ebenen-Beschneidungspfad sichtbar waren. Sie können also die Umrisse nicht mehr mit dem Zeichenstift korrigieren. Dieser Befehl wirkt nur bei Formebenen, nicht aber bei üblichen Bildpunktbereichen, die Sie durch einen Ebenen-Beschneidungspfad eingegrenzt haben (siehe Abbildung 10.8).
Abbildung 10.8: Oben links: Das Untermenü »Ebene: Rastern« enthält Befehle, mit denen sich die Formebene auf übliche Bild punkte zurückführen lässt. Oben rechts, unten links: Diese Figur besteht aus einer Formebene; mehrere Pfadkomponenten, die als Ebenen-Beschneidungspfad angelegt wurden, legen den sichtbaren Bereich der dynamischen Füllebene fest. Datei: Eigene_Form
Der Befehl Ebene: Rastern: Füllfläche verwandelt die bisherige dynamische Füllebene in eine neue Bildpunktebene, die dauerhaft in voller Fläche mit Pixeln in der aktuellen Vordergrundfarbe gefüllt wird. Weil der Ebenenbeschneidungspfad erhalten bleibt, ist jedoch unverändert nur ein Ausschnitt der Gesamtebene sichtbar.
Ebene: Rastern: Ebenen-Beschneidungspfad verwandelt den Ebenen-Beschneidungspfad in eine Ebenenmaske. Diese steuert ebenso wie der Ebenen-Beschneidungspfad die Sichtbarkeit einzelner Ebenenpartien; sie lässt sich jedoch mit Pinseln, Füllfunktionen, Filter- und Kontrastbefehlen verändern oder auch weichzeichnen, um sanfte Übergänge zu erzeugen (Details ab Seite 803).
Die weiteren Befehle aus dem Untermenü Ebene: Rastern beziehen sich auf das Rastern von Textebenen (Seite 839) und von normalen Bildpunktebenen mit Ebenen-Beschneidungspfad (Seite 809).
Abbildung 10.9: Oben links: Der Befehl »Form« entfernt den Ebenen-Beschneidungspfad und erzeugt eine dauerhafte Pixelfüllung. Oben rechts: Der Befehl »Füllfläche« verwandelt die bisherige dynamische Füllebene in eine normale Bild punktebene, die hier mit Schwarz gefüllt wird. Unten links: Der Befehl »Ebenen-Beschneidungspfad« konvertiert den Ebenen-Beschneidungspfad in eine Ebenenmaske.
In allen Fällen entsteht eine Ebene in der aktuellen Vordergrundfarbe. Die bisherigen Ebeneneffekte bleiben jedoch von den Befehlen aus dem Untermenü Ebene: Rastern völlig unberührt. Das heißt, eine Verlaufsüberlagerung, eine Farbüberlagerung oder Abgeflachte Kante befindet sich weiterhin als Ebeneneffekt im Bild und lässt sich nicht mit üblichen Werkzeugen oder Korrekturbefehlen verändern. Möchten Sie auch die Wirkung der Effekte in übliche, lokal und manuell korrigierbare Ebenen umsetzen, verwenden Sie Ebene: Ebenenstil: Ebene erstellen (vergleiche Seite 784).
Mit den Werkzeugen Zeichenstift
und Freiform-Zeichenstift
erstellen Sie Pfade. Sie haben einige gemeinsame Optionen, auf die wir zunächst eingehen. Die Korrekturwerkzeuge wie Ankerpunkt hinzufügen
eignen sich sowohl zur Bearbeitung von Pfaden als auch von Formen (also geschlossenen Pfaden).
Abbildung 10.10: Mit Zeichenstift und Freiform-Zeichenstift erzeugen Sie Pfade, die anderen Werkzeuge aus diesem Klappmenü in der Werkzeugleiste dienen zur Korrektur vorhandener Pfade.
Möchten Sie einen Pfad beenden, ohne ihn zu schließen, klicken Sie doppelt auf das Werkzeugsymbol in der Werkzeugleiste, wechseln Sie das Werkzeug oder verwenden Sie die OK-Schaltfläche
.
Wenn Sie das Zeichenstift-Werkzeug über den ersten Punkt halten, den Sie gesetzt haben, oder wenn Sie die Strg-Taste drücken (am Mac Befehlstaste), erscheint ein kleiner Kreis neben dem Werkzeugsymbol über der Datei. Damit signalisiert Photoshop, dass die Auswahl geschlossen werden kann beziehungsweise dass der Ausgangspunkt wieder erreicht ist.
Halten Sie ein Werkzeug über den letzten Punkt eines nicht geschlossenen Unterpfades. Sofern Sie den Pfadabschnitt nicht unmittelbar zuvor erstellt haben, erscheint zunächst ein Kästchen mit zwei Strichen neben dem Werkzeug; Sie befinden sich also über dem Endpunkt eines Unterpfades. Klicken Sie den Ankerpunkt an, damit ein Schrägstrich neben dem Werkzeug erscheint. Sie können jetzt an den vorhandenen Pfad anknüpfen und diesen fortsetzen, bei Bedarf auch schließen.
Halten Sie Zeichenstift oder Freiform-Zeichenstift über eine Stelle des Pfads, die keinen Ankerpunkt hat, erscheint ein kleines Pluszeichen neben dem Werkzeug. Sie können nun durch Klicken weitere Ankerpunkte einfügen. Sie können darauf verzichten, wenn Sie die Option Automatisch hinzufügen/Löschen abwählen.
Halten Sie Zeichenstift oder Freiform-Zeichenstift über eine Stelle des Pfads, die bereits einen Ankerpunkt hat, erscheint ein kleines Minuszeichen neben dem Werkzeug. Sie können durch Klicken diesen Ankerpunkt entfernen. Die Automatik lässt sich mit der Option Automatisch hinzufügen/Löschen abschalten.
Drücken Sie die Strg-Taste, um vorübergehend das »Direktauswahl«-Werkzeug zu erhalten. Damit markieren Sie Pfadpunkte durch Einrahmen, die Sie bewegen oder löschen können (siehe unten).
Drücken Sie die Alt-Taste, um vorübergehend das Werkzeug »Punkt umwandeln« zu erhalten. Damit verwandeln Sie harte Eckpunkte in weiche Übergänge und umgekehrt (siehe unten).
Der Zeichenstift ist das traditionelle Pfadwerkzeug in Photoshop, mit dem sich ein neuer Pfad beginnen lässt. Es eignet sich für schnurgerade wie für geschwungene Pfade. Dabei haben Sie mehrere Möglichkeiten, die Linien zu gestalten:
Mit der Entf-Taste löschen Sie den letzten Ankerpunkt; Entf-Taste mal zwei löscht den zuletzt gezeichneten Pfad; Entf-Taste mal drei löscht alle Pfadkomponenten im aktuellen Pfad.
Beim Zeichenstift wirkt es oft sinnvoll, zunächst Geraden ins Bild zu klicken und diese nachträglich in Kurvenform zu biegen. Wollen Sie jedoch von vornherein Kurven ins Bild setzen, ziehen Sie die Maus zumindest kurz in die geplante Richtung; dabei verwandelt sich der Zeiger in eine Pfeilspitze. Beim Ziehen erscheint außerdem eine Grifflinie, deren Griffpunkte sich um den feststehenden Ankerpunkt bewegen; Länge und Neigung der Linie bestimmen die Größe und Biegung der Kurve. Setzen Sie den zweiten Punkt, werden die Punkte mit einer geschwungenen Kurve verbunden. Sie können jederzeit auf das Ziehen verzichten und zwei Punkte mit einer schlichten Geraden verbinden. Alternative:
Wie oben schon besprochen, müssen Sie den Pfad noch abschließen, indem Sie zum Beispiel das OK-Symbol
in den Optionen anklicken - sonst verbindet Photoshop den folgenden Ankerpunkt mit dem zuvor gesetzten durch eine Linie.
Der Freiform-Zeichenstift
erinnert teilweise an das Auswahlwerkzeug Lasso
oder an ein Pinsel-Werkzeug. Die Optionen:
In den Optionen zum Freiform-Zeichenstift finden Sie das Kästchen Kurvenanpassung. Hier stellen Sie ein, wie genau die Ankerpunkte gesetzt werden sollen. Photoshop produziert zunächst eine grobe Vorschau für den Kurvenverlauf und erzeugt den exakten Pfad erst, wenn Sie die Erstellung abschließen, zum Beispiel durch Doppelklick auf das Werkzeugsymbol in der Leiste. Eine niedrige Kurvenanpassung von zum Beispiel 0,5 (Mindestwert) oder 1,5 erzeugt viele Ankerpunkte; Sie haben so eine exakte Kontrolle bei der späteren Korrektur, aber die Änderung größerer Bereiche des Pfads ist mühsam, da der Pfad zu oft unterteilt ist. Der Höchstwert ist 10.
Mit der Option Magnetisch verbindet das Freiform-Zeichenwerkzeug die Pfadpunkte entlang von markanten Bildkonturen. Setzen Sie per Mausklick einen ersten Punkt direkt an der gewünschten Kontur. Nun bewegen Sie den Mauszeiger ohne Drücken der Maustaste weiter - die Auswahl-Vorschau folgt automatisch der Kontur. Per Eingabe-Taste oder Doppelklick schließen Sie den Pfad.
Die Regelmöglichkeiten zu dieser speziellen Funktion erhalten Sie nach einem Klick auf die Schaltfläche Magnetischer-Zeichenstift-Optionen. Sie gleichen vollständig den Einstellungen für das magnetische Lasso
; wir besprechen darum beide Werkzeuge gemeinsam ab Seite 599.
Mit der Alt-Taste schalten Sie den Magnetismus vorübergehend aus und ziehen bei gedrückter Maustaste beliebig geformte Umrisse. Klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste, wenn Sie Geraden durch Eckpunkte verbinden wollen.
Abbildung 10.11: Links: Mit der Vorgabe »Magnetisch« orientiert sich der Freiform-Zeichenstift an Bild konturen. Rechts: Die Empfindlichkeit stellen Sie im Dialogfeld »Magnetischer-Zeichenstift-Optionen« ein.
Die folgende Sequenz zeigt, wie Sie die Arbeit mit einem Pfad oder einer Form beginnen könnten.
Abbildung 10.12: Links: Das Zeichenwerkzeug setzt beim Klick Ankerpunkte, die Photoshop durch Geraden verbindet. Rechts: Ziehen des Zeichenwerkzeugs beim Klicken erzeugt einen Ankerpunkt mit Grifflinien, die das Formen von Kurven erlauben. Wir bearbeiten hier ein Pfadsegment, noch keinen geschlossenen Pfad oder eine geschlossene Pfadkomponente.
Abbildung 10.13: Links: Im »Gummiband«-Modus zeigt Photoshop den Weg des nächsten Pfadsegments schon an, bevor der Ankerpunkt durch Klicken gesetzt wurde. Rechts: Befindet sich das Zeichenwerkzeug wieder über dem ersten Ankerpunkt, signalisiert ein Kreis neben dem Zeiger, dass der Pfad geschlossen wird.
Abbildung 10.14: Links: Zwei Ankerpunkte wurden mit dem Direktauswahl-Werkzeug durch Einrahmen markiert; jetzt kann der untere Teil des Pfads in die Länge gezogen werden. Rechts: Das Werkzeug »Ankerpunkt einfügen« mit dem Pluszeichen setzt einen weiteren Ankerpunkt ein.
Abbildung 10.15: Links: Das Werkzeug »Ankerpunkt umwandeln« macht aus dem flüssigen Übergang wieder einen harten Eckpunkt; weiteres Ziehen würde wieder einen flüssigen Übergang erzeugen. Rechts: Um den Gesamtpfad zu verschieben, klickt man ihn mit dem Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl« an oder rahmt ihn mit dem Werkzeug »Direkt-Auswahl« komplett ein; dann lässt er sich bewegen.
Zu den Stärken der Pfadtechnik gehört es, dass man Pfade vielfältig und präzise korrigieren kann - ein völlig anderes Arbeiten als mit Auswahlen oder Alphakanälen.
Mit Strg+Z machen Sie den letzten Schritt rückgängig, mit der Entf-Taste löschen Sie den letzten Punkt oder alle - annullierbar wiederum per Strg+Z. Die Protokollpalette (siehe Seite 100) notiert akribisch, was Sie mit den Zeichenstift-Werkzeugen anrichten: Hier können Sie die Entstehung des Pfads stufenweise nachvollziehen und zurücksetzen. Auf der Aktionenpalette können Sie ganze Pfade speichern.
Sie wollen weitere Ankerpunkte einfügen, wenn sich eine Kurve nicht genau kontrollieren lässt oder wenn Sie in einer Kurve oder Linie eine Ecke brauchen. Wählen Sie das Werkzeug »Ankerpunkt einfügen«
, und klicken Sie mit diesem Werkzeug an die gewünschte Stelle im Pfad. Photoshop baut sofort einen Ankerpunkt ein und stellt ihn mit den entsprechenden Grifflinien dar.
Häufig reicht es, wenn Sie das Werkzeug »Ankerpunkt einfügen« nur vorübergehend einblenden: Halten Sie eines der Zeichenwerkzeuge über einen Pfadabschnitt ohne Ankerpunkt. Dann erscheint ein Pluszeichen neben dem Werkzeug; es signalisiert, dass Sie nun einen Ankerpunkt einfügen können. Wenn diese automatische Umschaltung unerwünscht ist, drücken Sie die Umschalt-Taste. Oder wählen Sie die Option Automatisch hinzufügen/Löschen ab, um dem Wechsel vorzubeugen.
Umgekehrt geht es genauso - Sie können einzelne Ankerpunkte herausnehmen, um sich beispielsweise einer Ecke zu entledigen und fließendere Übergänge zu erstellen. Wählen Sie das Werkzeug »Ankerpunkt löschen«.
Auch das Werkzeug »Ankerpunkt einfügen« lässt sich bequem nur vorübergehend einblenden: Halten Sie ein Zeichenwerkzeug wie Freiform-Zeichenstift oder Zeichenstift über den Ankerpunkt. Dann erscheint ein Minuszeichen neben dem Werkzeug; Sie können den Ankerpunkt nun entfernen. Wiederum bewahrt Sie die Umschalt-Taste oder Abwahl der Option Automatisch hinzufügen/Löschen vor dem automatischen Wechsel zu diesem Werkzeug.
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Wollen Sie viele Ankerpunkte gleichmäßig entfernen, gehen Sie einen anderen Weg: Verwandeln Sie den Pfad in eine Auswahl (Seite 711) und die verwandeln Sie zurück in einen Pfad - mit höherer Toleranz (Seite 709). |
Das Werkzeug »Ankerpunkt umwandeln«
verwandelt harte, eckige Übergänge in weiche, geschwungene Übergänge und vice versa. Klicken Sie mit dem Werkzeug auf einen harten Eckpunkt und ziehen Sie: Jetzt erscheinen die Grifflinien, an denen Sie die zwei umliegenden Kurventeile bauchig ausformen können. Schieben Sie einen Griffpunkt ganz zurück auf den Eckpunkt, erhalten Sie ein gerades Teilstück. Noch ein Klick mit dem Umwandler macht den Übergangspunkt bei Bedarf wieder zum harten Eckpunkt.
Ziehen Sie die Grifflinien in die Länge, dann ändert sich die Wirkung des Griffs auf die Pfadkurve. Haben Sie eine Gerade (eine »einfache Kurve«) gezogen, kontrolliert der erste Griff Richtung und Winkel der Kurve; der zweite Griff kontrolliert bereits das nächste Pfadsegment. Beim Zeichnen einer Kurve dagegen setzen Sie Ankerpunkte als Übergangspunkte: Beide Griffhälften bewegen sich als Einheit und kontrollieren auch Kurventeile gleichzeitig links und rechts vom Punkt. Das Problem: Ziehen Sie am Griff über dem Kurventeil links, ändert sich die Kurve rechts vom Ankerpunkt mit, weil sich automatisch auch dort der Griff mitbewegt. Das sorgt zwar einerseits für sehr flüssige Kurvenverläufe, verhindert aber zum anderen harte Richtungsänderungen im Pfad. Schieben Sie die Grifflinie auf einer Seite des Punkts wieder ganz auf den Punkt zu, um nach dieser Seite eine harte Ecke zu erhalten.
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Wenn das Direktauswahl-Werkzeug
aktiviert ist, halten Sie
es über einen Ankerpunkt und drücken Strg+Umschalt+Alt - Photoshop bietet
nun das Werkzeug »Ankerpunkt umwandeln«.
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Abbildung 10.16: Links: Die Bearbeitung dieses Pfads wurde vorübergehend unterbrochen. Hält man danach den Zeiger des Zeichenstifts über einen äußeren Ankerpunkt, erscheint das Zeichen, dass es sich um einen Endpunkt handelt. Klicken Sie einmal darauf, um den Pfad fortsetzen zu können. Mitte: Nun erscheint neben dem Werkzeug der Schrägstrich; er signalisiert, dass Sie beim nächsten Klick den vorhandenen Pfad fortsetzen und nicht etwa einen neuen Pfad beginnen. Rechts: Hier wurde der Pfad bereits fortgesetzt. Er wird durch Klick auf das OK-Symbol in der Optionenleiste vorerst nicht weiter verlängert.
Abbildung 10.17: Links: Klicken Sie den mittleren Ankerpunkt mit dem Werkzeug »Ankerpunkt umwandeln« an und ziehen Sie, um die zwei Pfadabschnitte zu verformen. Dabei erscheinen zwei Griffpunkte. Mitte: Schieben Sie einen der Griffpunkte wieder auf den Ankerpunkt zurück, damit das zweite Pfadsegment seine ursprüngliche Richtung wieder erhält. Rechts: Oder bewegen Sie den Griffpunkt in Gegenrichtung, um das zweite Pfadsegment so auszurichten wie das erste.
Abbildung 10.18: Links: Klicken Sie den mittleren Ankerpunkt mit dem Werkzeug »Ankerpunkt umwandeln« an, um wieder einen harten Eckpunkt herzustellen. Mitte: Ziehen Sie diesen Punkt mit dem Direktauswahl-Werkzeug, so dass ein Dreieck entsteht. Rechts: Wenn Sie wieder zum Werkzeug »Ankerpunkt umwandeln« wechseln, können Sie einen gleichmäßigen Halbkreis herstellen.
Sie können Pfade, Pfadkomponenten oder einzelne Pfadabschnitte mit den typischen Transformieren-Befehlen dehnen, stauchen oder verzerren. Ihre Möglichkeiten im Überblick:
Das Transformieren von Pfaden gleicht dem Transformieren von Ebenen und Auswahlen. Wir besprechen die Funktion deshalb für alle drei Bereiche gemeinsam ab Seite 764. Dort lernen Sie alle Tastengriffe und Schaltsymbole kennen.
Abbildung 10.19: Mit den Transformieren-Optionen lässt sich der Pfad per Zahlen-Eingabe drehen, vergrößern oder neigen. Die Optionen erscheinen, sobald Sie die »Transformieren«-Funktion einschalten, zum Beispiel per Strg+T.
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Die Befehle zum Transformieren von Pfaden stehen nur bereit, wenn auch ein Pfad existiert und aktiviert wurde. Sonst finden Sie an derselben Stelle Befehle zum Transformieren von Ebenen. |
Solange die Begrenzungsbox des Transformieren-Zustands angezeigt ist, können Sie kaum andere Dinge unternehmen. Zur Verfügung steht nur der Schließen-Befehl, einiges aus dem Ansicht-Menü und das Untermenü Transformieren, wo Sie einzelne Verzerrungsfunktionen ausdrücklich anwählen können. Um die Veränderung endgültig anzuwenden, klicken Sie doppelt in die Box, auf das OK-Häkchen
, oder drücken Sie die Eingabetaste. Um den Begrenzungsrahmen folgenlos zu entfernen - auch nach mehreren Verzerrungen, doch vor dem Bestätigen -, drücken Sie Esc oder klicken auf die Abbrechen-Schaltfläche
. Mit Strg+Z annullieren Sie nur Ihren letzten Zug an den Griffpunkten.
Abbildung 10.20: Pfade können Sie mit den Transformieren-Funktionen verzerren. Dabei lassen sich auch Bereiche außerhalb der Bild datei nutzen. Schalten Sie dazu in einen Vollschirm-Modus, zum Beispiel mit der Taste F. Auch Pfadteile, die außerhalb des sichtbaren Bereichs liegen, werden gespeichert und lassen sich später wieder ins Bild bewegen.
Der Pfad wächst oder schrumpft mit, wenn Sie mit dem Befehl Bild: Bildgröße die Pixelgröße neu berechnen. Auch wenn Sie die Arbeitsfläche drehen oder spiegeln, hat das Konsequenzen für den Pfad.
Vergleichbare Veränderungen einer einzelnen Ebene tangieren den Pfad indes nicht. Ein Pfad orientiert sich in keiner Weise an Einzelebenen.
Sie können Pfadsegmente beziehungsweise Formen miteinander verrechnen - beispielsweise ziehen Sie die Fläche einer Pfadkomponente von der Fläche einer anderen Pfadkomponente ab oder zeigen nur die Schnittmenge beider Pfade. Die Vorgabe lässt sich bereits vor dem Erstellen der zweiten Pfadkomponente machen; alternativ schalten Sie die Verrechnung aber auch nachträglich um.
Abbildung 10.21: Legen Sie fest, welche Bereiche von zwei überlappenden Pfaden Sie zeigen möchten.
Sie sollten einen oder mehrere Pfadkomponenten mit dem Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl«
markieren, so dass die Ankerpunkte sichtbar werden. Zum Mischen von Pfaden bietet Photoshop nun folgende Möglichkeiten:
Abbildung 10.22: Oben Links: Die Option »Dem Formbereich hinzufügen« zeigt die Summe beider Pfadflächen. Rechts: Die Vorgabe »Vom Formbereich subtrahieren« zeigt nur den Bereich der ursprünglichen Fläche, den der zweite Pfad nicht belegt. Unten Links: »Schnittmenge von Formbereichen« zeigt die Schnittmenge der beiden Pfade. Rechts: »Überlappende Formbereiche ausschließen« zeigt nur die Zone, in der sich die Pfadsegmente nicht überdecken. Sie können die Darstellung überlappender Bereiche jederzeit umschalten. Datei: Operationen
baut die Fläche des zweiten Bereichs an die vorhandene Fläche an. Die Option lässt sich auch mit der Plus-Taste einschalten.
zeigt nur den Bereich der ersten Fläche, in dem die zweite Fläche nicht zu sehen ist. Wählen Sie diesen Modus kurzerhand mit der Minus-Taste an.
zeigt nur die Schnittmenge der zwei Pfade, jenen Bereich also, in dem sie sich überschneiden.
, um nur den Bereich anzuzeigen, in dem sich die Pfade nicht überlagern.
Mit zwei Werkzeugen wählen Sie Pfade, Unterpfade oder einzelne Ankerpunkte eines Pfads aus. Die Werkzeuge dienen überdies dazu, Pfade oder Pfadbereiche zu bewegen oder umzuformen.
Abbildung 10.23: In der Werkzeugpalette bietet Photoshop zwei Werkzeuge zur Auswahl von Pfadbereichen.
Sie können beliebige Segmente eines Pfads markieren, etwa um sie
Dazu gibt es das Direktauswahl-Werkzeug
, mit dem Sie einen angepeilten Ankerpunkt anklicken und verschieben oder gleich eine Reihe von Punkten einrahmen.
So stellt Photoshop die Ankerpunkte dar:
Leicht erweitern Sie die Auswahl um zusätzliche Pfadsegmente:
, siehe unten). Dabei erscheint ein Plus-Zeichen neben dem Werkzeug.
Außerdem können Sie mit dem Direktauswahl-Werkzeug einzelne Punkte, markierte Pfadbereiche oder auch den gesamten Pfad verschieben - je nachdem, was markiert ist. In 1-Pixel-Schritten lassen Sie den Pfad oder markierte Pfadteile per Richtungstasten wandern, zehn Pixel bewegt sich der Pfadabschnitt bei zugleich gedrückter Umschalt-Taste weiter.
Ziehen Sie mit gedrückter Alt-Taste, um das markierte Pfadsegment zu duplizieren und zu bewegen. Dabei erscheint ein Plus-Zeichen neben dem Werkzeug »Direktauswahl«.
Das Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl« wählt per Anklicken sofort eine komplette Pfadkomponente aus, nicht nur einzelne Griffpunkte. Dieselbe Wirkung erzielen Sie, wenn Sie beim Direktauswahl-Werkzeug
die Alt-Taste drücken (siehe oben). Anschließend lässt sich der markierte Bereich bewegen. Ihre Optionen:
Abbildung 10.24: In den Optionen zum Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl« legen Sie fest, wie das Werkzeug bei der Auswahl von Unterpfaden arbeitet.
Mit den Formwerkzeugen wie »Abgerundetes Rechteck«
oder »Eigene Form«
erzeugen Sie sofort einen fertigen, geschlossenen Pfad, zum Beispiel Rechtecke, Pfeile und andere Figuren. Anders als bei Zeichenstift
oder Freiform-Zeichenstift
zeichnen Sie die Konturen also nicht von Hand. Sie wählen das Werkzeug und eine Option wie Neue Formebene erstellen
, dann ziehen Sie bei gedrückter Maustaste über die Bilddatei. Im Bereich der Mausbewegung erhalten Sie anschließend die gewünschte Form - entweder einen Arbeitspfad, eine Formebene oder eine Farbfüllung auf der aktuellen Ebene (vergleiche Seite 682). Bei der Option Neue Formebene erstellen legen Sie sofort Ebenenstil (Seite 778), Überblendmodus (Seite 536), Deckkraft und Kantenglättung (Seite 592) fest.
Sie können die Formen jederzeit mit allen Pfadfunktionen korrigieren (Seite 689) - zum Beispiel einzelne Punkte bewegen oder mehrere Punkte oder den gesamten Pfad dehnen, drehen und verzerren. Neue Ergebnisse sichern Sie bei Bedarf dauerhaft als »Eigene Form« (Seite 700).
Abbildung 10.25: Mit den Formwerkzeugen entstehen sofort geschlossene Pfade oder Pfadkomponenten wie Rechtecke, Pfeile oder andere Figuren.
Die folgenden Formwerkzeuge bietet Photoshop:
und »Abgerundetes Rechteck«
verhelfen, tatsächlich, zu Rechtecken, das Ellipsen-Werkzeug
produziert Ovale oder Kreise.
setzt mehreckige Figuren in die Welt.
steuert Linien und Pfeile bei.
übernimmt Formen aus der Formen-Bibliothek.
Mit der dreieckigen Schaltfläche
blenden Sie die Optionen für das aktuelle Werkzeug ein. Geben Sie einen Ebenenstil vor, sonst verwendet Photoshop die aktuelle Vordergrundfarbe.
Abbildung 10.26: In den Optionen zu Rechteck, Abgerundetem Rechteck oder Ellipse bestimmen Sie das Seitenverhältnis oder eine feste Größe.
Die Rechtecke und Ellipsen lassen sich mit Hilfe der aufgeklappten Optionen vielseitig steuern:
Beim Polygon-Werkzeug
bestimmen Sie die Zahl der gewünschten Ecken direkt in den permanent sichtbaren Optionen. Weitere Einstellungen bieten die Polygon Options:
Abbildung 10.27: Diese Figuren entstanden mit dem Polygon-Werkzeug. Dabei haben wir durchgängig fünf Ecken und zwei Zentimeter Radius vorgegeben. Zweite Figur von links: Die Vorgabe »Seiten einziehen« mit einem Wert von 50 Prozent erzeugt Strahlen. Dritte Figur: Die Option »Einzüge glätten« sorgt für gerundete Innenecken. Rechts außen: »Ecken abrunden« bewirkt gerundete Außenecken. Hier entstanden alle Figuren in einer einzigen Formebene auf Basis eines Ebenenstils; Photoshop füllt die Gesamtebene mit dem Ebeneneffekt »Verlaufsüberlagerung«, doch nur im Innern der neu entstandenen Ebenen-Beschneidungspfade (Seite 922) ist der Verlauf sichtbar, Ebeneneffekte wie »Abgeflachte Kante« oder »Schlagschatten« produzieren eine plastische Wirkung. Das Verschieben-Werkzeug verschiebt generell nur alle Figuren gemeinsam, da sich alle Figuren innerhalb eines einzigen Pfads befinden, wie die Pfadpalette zeigt. Sie können jedoch jede Figur als so genannte Pfadkomponente einzeln aktivieren und bewegen oder verzerren; dazu dient das Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl«. Sobald Sie mehrere Figuren bei gedrückter Umschalt-Taste aktivieren, stehen die Schaltflächen für gleichmäßiges Verteilen und Ausrichten zur Verfügung. Der Bild rand wurde mit dem Befehl »Bild : Zuschneiden« (Seite 203) automatisch so gekappt, dass keine überflüssige weiße Fläche entsteht. Datei: Polygone
Der Linienzeichner
erzeugt gerade Linien sowie Pfeile. Die Umschalt-Taste beschränkt den Winkel der Linie auf 45 Grad oder ein Vielfaches davon. Sie können die Linienbreite in Pixel- oder Zentimeterwerten einstellen - und Sie können Pfeilspitzen anbringen.
Wenn Sie keinen Ebenenstil festlegen, verwendet die Funktion die aktuelle Vordergrundfarbe. Wie bei allen anderen Formebenen auch, können Sie natürlich die Farbe per Ebenenstil und die Form mit den Zeichenstiften oder Transformieren-Funktionen weiter bearbeiten.
Abbildung 10.28: Der Linienzeichner erzeugt Linien und Pfeile.
Um den Linienzeichner
mit Pfeilspitzen arbeiten zu lassen, klicken Sie in den Linienzeichner-Optionen zunächst auf die Schaltfläche Form. Sie erhalten dann das Dialogfeld »Pfeilspitzenform« mit folgenden Möglichkeiten:
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Eine schnelle Alternative zum Linienzeichner
bilden der
Pinsel
oder andere Malwerkzeuge (ab Seite 565): Klicken Sie bei
gedrückter Umschalt-Taste Punkte ins Bild, Photoshop wird sie durch Geraden
verbinden.
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Abbildung 10.29: Alle Pfeile entstanden mit derselben Vorgabe für die Linienbreite und mit der Vorgabe »Ende«. Links: Für die Pfeilspitze verwenden wir die Werte 200 Prozent bei »Breite« und »Länge«. Die Spitze wird also doppelt so breit und doppelt so lang wie die Grundlinie. Mitte: Hier wurde zusätzlich die »Rundung« auf +50 Prozent gesetzt. Rechts: Wir nutzen eine »Breite« von 300 Prozent und eine »Länge« von nur 50 Prozent. Datei: Pfeile
Das Werkzeug »Eigene Form«
setzt Figuren aus der aktuellen Formen-Bibliothek als Pfad ins Bild. Die Optionen sind mit Rechteck
, Abgerundetem Rechteck
und Ellipse
vergleichbar (siehe oben): Sie können also Außenmaße oder Seitenverhältnisse festlegen oder die Figur von der Mitte her aufziehen. Wie immer geben Sie separat einen Ebenenstil vor, Sie können vorhandene Formen nach Belieben korrigieren (Seite 689) und neu in der Formen-Bibliothek verewigen.
Abbildung 10.30: Die Optionen zum Werkzeug »Eigene Form« bieten verschiedene Vorgaben für Größe oder Seitenverhältnis.
So legen Sie in Photoshop Ihre eigenen Formen an, die sich später über die Formen-Bibliothek abrufen lassen:
oder mit Zeichenstift
, oder aktivieren Sie einen in der Pfadpalette vorhandenen Pfad. Ob der Pfad als Ebenen-Beschneidungspfad mit Füllung erscheint oder ob Sie bloß die Pfadkonturen sehen, spielt keine Rolle.
Abbildung 10.31: Die Formen-Bibliothek listet Ihre »Eigenen Formen« auf. Sie können die vorhandene Sammlung durch neue »Bibliotheken« ergänzen oder ersetzen und Sie können einzelne Figuren löschen oder umbenennen. In dieser Grafik haben wir verschiedene Formen nacheinander als Pfadkomponenten eingesetzt und mit den Schaltflächen »Vom Formbereich subtrahieren« und »Schnittmenge vom Formbereich« gemischt. Die Arbeit begann mit der Vorgabe »Neue Formebene erstellen«. Dabei erzeugt Photoshop eine so genannte »Füllebene«, deren Sichtbarkeit durch einen Ebenen-Beschneidungspfad begrenzt wird. Datei: Eigene_Form
Damit lässt sich der Pfad über die Formen-Bibliothek abrufen; sie erscheint in der Optionenleiste zum Werkzeug »Eigene Form« oder mit dem Befehl Bearbeiten: Vorgaben-Manager. Dort sichert Photoshop wohlgemerkt nur die Pfadkontur. Die eventuelle Füllung per Ebenenstil wird für eine »Eigene Form« nicht mitgesichert. Speichern Sie bei Bedarf einen separaten Ebenenstil oder speichern Sie Pfad samt Ebenenstil-Füllung als Photoshop-Datei - Umriss wie Inhalt lassen sich jederzeit verlustfrei ändern.
Legen Sie eine Form in der Formen-Bibliothek ab, die aus mehreren Pfadkomponenten besteht (wie auf der letzten Abbildung), so verschmelzen alle Pfadkomponenten zu einem Gesamtpfad. Sie können also nicht mehr eine einzelne Pfadkomponente durch Anklicken mit dem Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl«
aktivieren und verschieben. Abhilfe: Rahmen Sie den gewünschten Bereich des Pfads beziehungsweise der Form mit dem Direktauswahl-Werkzeug
ein, klicken Sie einen Ankerpunkt an und ziehen Sie. Dieses Verfahren können Sie auch verwenden, wenn Sie Pfadkomponenten mit der Kombinieren-Schaltfläche aus den Optionen zum Werkzeug Pfadkomponenten-Auswahl verschmolzen haben.
Die Formen-Bibliothek listet Ihre »Eigenen Formen« auf. Mit der Schaltfläche
erhalten Sie das Palettenmenü. Sie haben verschiedene Darstellungsmöglichkeiten für diese Galerie und Sie können neue »Bibliotheken« anlegen und laden. Die Bearbeitung ähnelt weitgehend dem Umgang mit »Vorgaben« für Verläufe oder Werkzeugspitzen; Details lesen Sie ab Seite 57.
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Bei der Beurteilung einer Form in der Formebene stören oft die eingeblendeten Pfade. Sie können die Pfade ausblenden, ohne sie abzuschalten: Dies erledigt der Befehl Ansicht: Einblenden: Zielpfad. Alternativ wählen Sie Ansicht: Extras einblenden, um zugleich auch Auswahlmarkierungen oder Hilfslinien zu verbergen (Details ab Seite 79). |
Die Pfade verwalten Sie über die Pfadpalette und einige weitere Befehle.
Die Pfadpalette, hervorgerufen vom Fenster-Menü, ermöglicht Speichern, Neu-Erstellen, Duplizieren, Anzeigen, Abschalten und Löschen von Pfaden; außerdem werden hier Auswahlen in Pfade oder Pfade in Auswahlen verwandelt sowie Pfade und Pfadkonturen gefüllt. Das Palettenmenü erreichen Sie wie stets über das Dreieck
. Viele Befehle aus dem Palettenmenü handeln Sie schneller ab, wenn Sie die Symbole unten in der Palette verwenden.
Die Reihenfolge der aufgelisteten Pfade ändern Sie durch Verschieben. Arbeitspfad und Ebenen-Beschneidungspfad sind allerdings unverrückbar.
Abbildung 10.32: Die Palette verwaltet Ihre Pfade. Viele Befehle aus dem Palettenmenü erreichen Sie schneller über die Schaltflächen unten in der Palette oder im Kontextmenü über den Pfadminiaturen. In den Paletten-Optionen regeln Sie die Darstellung der Pfadminiaturen.
Nach dem Palettenbefehl Paletten-Optionen entscheiden Sie, ob Photoshop Pfade in der Palette nur namentlich auflisten oder auch in einer von drei Größen darstellen soll. Zwar beschleunigt es die Arbeit, wenn Sie auf die bildliche Darstellung verzichten. Die Abbildung macht sich jedoch verdient, wenn zum Beispiel über einem vielfarbigen Motiv der Originalpfad kaum noch zu erkennen ist oder wenn Sie bei kurvenreichen Pfaden nicht mehr zwischen Grifflinien und dem eigentlichen Pfad unterscheiden können - die Palette zeigt den Pfad auf jeden Fall pur, ohne Grifflinien. Übersichtlich wirkt der Minipfad in der Palette auch, wenn Sie von der Originaldatei nur einen Ausschnitt sehen oder mit Pfadnamen wie »Pfad 1« bis »Pfad 77« nichts anfangen können.
Photoshop stellt Pfade (wie auch Ebenen) in der Palettenminiatur immer relativ zur Gesamtdatei dar. Das heißt: Erstreckt sich der Pfad innerhalb nur über wenig Bildfläche, erscheint er in der Miniatur besonders klein.
Die Techniken zum Löschen, Duplizieren oder Umbenennen von Pfaden sind weitgehend mit den Verfahren vergleichbar, die Sie auch bei den Paletten für Ebenen, Alphakanäle oder Aktionen verwenden.
Um einen Pfad umzubenennen, klicken Sie doppelt auf den Pfadnamen in der Palette; Sie erhalten dann das Dialogfeld Pfad umbenennen, wo Sie einen neuen Namen eintippen können.
Um einen Pfad ohne weitere Rückfragen zu löschen, ziehen Sie ihn auf den Mülleimer
. Wie immer können Sie auch auf den Mülleimer klicken: Photoshop meldet sich dann mit der Frage, ob Sie den aktiven Pfad löschen wollen; Alt-Klick verhindert die Rückfrage.
Bevor Sie einen gelungenen Pfad weiterbearbeiten, sollten Sie ein Duplikat zurücklegen; Sie erzeugen den Doppelgänger, indem Sie den Pfad auf das Symbol Neuer Pfad
ziehen. Das Duplikat erhält den Namenszusatz »Kopie«; drücken Sie jedoch die Alt-Taste, während Sie den Pfad über dem Symbol loslassen, präsentiert Photoshop ein Dialogfeld, in dem Sie einen Namen vergeben. Weitere Alternative: der Palettenbefehl Pfad duplizieren.
Ziehen Sie bei gedrückter Alt-Taste mit dem Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl«
oder mit dem Direktauswahl-Werkzeug
an einem markierten Pfadbereich oder einem kompletten Pfadsegment - die Zone wird innerhalb des aktiven Pfads als neues Pfadsegment dupliziert und kann bewegt werden.
Ohne Weiteres lassen sich Pfade oder Pfadbereiche in andere Dateien übertragen:
Der aktive Pfad ist in der Pfadpalette hervorgehoben. Klicken Sie einen anderen Pfad an, wenn Sie diesen bearbeiten wollen. Photoshop zeigt immer nur einen Pfad auf einmal.
Um einen Pfad zugleich auszublenden und auszuschalten, ziehen Sie die Pfadpalette so weit auf, dass zwischen dem letzten Pfad und der Symbolleiste noch freier Raum ist, und klicken Sie in diesen leeren Raum. Klicken Sie wieder auf den Pfadnamen, um den entsprechenden Pfad erneut zu aktivieren.
Sie können die Pfade ausblenden, ohne sie abzuschalten: Dies erledigt der Befehl Ansicht: Einblenden: Zielpfad. Alternativ wählen Sie Ansicht: Extras einblenden (Details ab Seite 79). Bildergebnisse lassen sich ohne die Pfadlinien oft besser beurteilen. Sobald Sie mit einer Pfadfunktion arbeiten, erscheinen die Konturen wieder.
Sie können Photoshop-Pfade auch im speziellen Illustrator-Format mit der Endung ».ai« speichern, um sie in einem Illustrationsprogramm weiterzubearbeiten, das dieses Format öffnet. So geht's:
Dabei geben die Schnittmarken im Illustrator-Dokument die Größe der Photoshop-Datei wieder. Die Position des Pfads im Photoshop-Dokument bleibt erhalten, wenn Sie Schnittmarken und Pfad nicht bewegen. Sie haben so beispielsweise die Möglichkeit, im Grafikprogramm einen Text an der Kontur des Pfads entlanglaufen zu lassen.
Abbildung 10.33: Die Pfade einer Bild datei können Sie im Illustrator-Format mit der Endung ».ai« ablegen, um sie in einem Grafikprogramm weiterzuverwenden.
Sie sollten sich mit den Unterschieden zwischen Pfaden, Unterpfaden, Beschneidungspfaden, Arbeitspfaden und Ebenen-Beschneidungspfaden auseinander setzen.
Wenn Sie einen neuen Pfad erstellen, sollten Sie den Unterschied zwischen »Pfad« und »Arbeitspfad« kennen.
Sobald Sie den ersten Klick mit einem Pfadwerkzeug tun und die Option Neuen Arbeitspfad erstellen
verwenden, zeigt Photoshop in der Pfadpalette einen »Arbeitspfad« - dies ist ein vorübergehender, nicht gesicherter Pfad. Auch wenn Sie eine Auswahl in einen Pfad verwandeln, entsteht zunächst ein »Arbeitspfad«. Schließen Sie das Bild, dann ist der Arbeitspfad perdu. Ein solcher Arbeitspfad lässt sich nicht als Beschneidungspfad speichern (siehe unten). Dieser »Arbeitspfad« gilt außerdem immer als »Pfadkomponente«. Sie haben volle Kontrolle erst, wenn Sie das Ergebnis als normalen »Pfad« sichern.
Wenn bereits ein Arbeitspfad in der Palette aktiviert ist, verwandeln Sie ihn folgendermaßen in einen regulären Pfad:
unten in der Palette. Auch damit ist der Pfad gesichert, Photoshop verpasst ihm automatisch eine Nummer. Wie immer: Drücken Sie dabei die Alt-Taste, erkundigt sich Ihr Pixelprogramm nach dem gewünschten Pfadnamen.
Ist der Pfad erstmal gesichert, wird Photoshop ihn immer wieder aktualisiert zusammen mit Ihrem Bild auf Festplatte verewigen (Windows-Nutzer müssen freilich auf das passende Dateiformat achten, vergleiche Seite 680).
Besser ist es, von vornherein mit einem »Pfad« und nicht mit einem »Arbeitspfad« zu hantieren. Dazu wählen Sie vor jedem neuen Pfad den Palettenbefehl Neuer Pfad oder klicken auf das Symbol Neuer Pfad
in der Pfadpalette. Diese Maßnahme verhindert auch, dass Sie eine neue Zeichnung nicht als separaten Pfad anlegen, sondern ungewollt als Pfadkomponente in einem größeren Pfadgebilde unterbringen. Beenden Sie die Arbeit an einem Pfad deshalb auch sicherheitshalber immer per Klick auf das OK-Häkchen
in der Optionenleiste.
Abbildung 10.34: Links: Wenn Sie ohne den Befehl »Neuer Pfad« mit dem Zeichenstift-Werkzeug zu arbeiten beginnen oder wenn Sie eine Auswahl in einen Pfad verwandeln, ohne zuvor einen leeren Pfad erstellt zu haben, dann verwendet Photoshop zunächst einen Arbeitspfad. Rechts: Sie sollten den Pfad schnellstmöglich sichern, indem Sie die Miniatur für den Arbeitspfad auf das Symbol »Neuer Pfad« ziehen; damit erhält der Pfad einen Namen. Jetzt arbeiten Sie an einem regulären Pfad.
Sie arbeiten zunächst immer am selben Pfad. Selbst wenn Sie zwischendurch doppelt auf das Zeichenwerkzeug klicken und zu einer ganz neuen Figur ansetzen, die mit der vorherigen nicht verbunden ist - Sie haben damit nicht zwei neue Pfade, sondern nur zwei neue Pfadkomponenten innerhalb eines Pfads. Wollen Sie nur eine dieser Pfadkomponenten separat bearbeiten, dann klicken Sie ihn mit dem Werkzeug »Pfadkomponenten-Auswahl«
an.
Pfadfiguren, die Sie getrennt verwenden, sollten Sie auch als getrennte Pfade anlegen und nicht als Sammlung von Pfadkomponenten in einem Pfad. Es passiert leicht, dass man zwei Figuren innerhalb eines Pfads übereinander legt und nur erschwert einzeln korrigieren kann. Um einen neuen Pfad anzulegen, wählen Sie den Palettenbefehl Neuer Pfad oder klicken auf das Symbol Neuer Pfad
in der Pfadpalette. Jetzt können Sie die ganze Bildfläche mit einem neuen, unabhängigen Pfad überziehen.
Abbildung 10.35: Links: In der Regel legen Sie getrennte Konturen auch als getrennte Pfade an; dazu verwenden Sie vor Erstellen der zweiten Figur den Befehl »Neuer Pfad«. Rechts: Sie können aber auch beliebig viele Konturen als Pfadkomponenten innerhalb eines einzigen Pfads ablegen, wenn Sie diese gemeinsam als Auswahl laden, füllen oder mit Operationen wie »Schnittmenge von Formbereichen« mischen wollen.
Ein Ebenen-Beschneidungspfad grenzt die Sichtbarkeit einer Montage-Ebene ein: Die Bildpunkte der Ebene sind nur innerhalb der Pfadumrisse sichtbar. Außenliegendes wird verborgen. Photoshop zeigt den Ebenen-Beschneidungspfad neben der zugehörigen Ebene in der Ebenenpalette an. Ist diese Ebene aktiviert, erscheint der Ebenen-Beschneidungspfad auch als aktiver Pfad in der Pfadpalette.
Sie können diesen Ebenen-Beschneidungspfad zusätzlich in einen üblichen Pfad verwandeln, der sich unabhängig von der betreffenden Ebene bearbeiten lässt. Wählen Sie eines der folgenden Verfahren:
, um ohne Rückfrage einen neuen Pfad zu erstellen.
Weitere Details zu dieser Funktion finden Sie ab Seite 808.
Eine Besonderheit ist der »Beschneidungspfad«, auch Clipping-Pfad oder Freistellpfad geheißen und nicht mit dem Ebenen-Beschneidungspfad zu verwechseln. Der Beschneidungspfad hilft bei der Weitergabe eines Motivs an ein Layout-Programm. Die Umgebung eines ausgewählten Objekts wird hier transparent in ein Layoutprogramm geladen. So erscheint nur das freigestellte Objekt, ansonsten wäre es mindestens von einem weißen Rechteck umgeben.
Abbildung 10.36: Die Datei »Ball.psd« wurde zweimal im EPS-Format gesichert und in einem Layout-Programm in eine Aufmacher-Seite eingesetzt. Links wurde die Kontur des Balls als Auswahl geladen, die Auswahl wurde in einen Arbeitspfad, dann in einen Pfad und schließlich in einen Beschneidungspfad umgesetzt. Deswegen erscheint das Objekt freigestellt auf der Layout-Seite. Bei dem rechten Beispiel haben wir auf den Beschneidungspfad verzichtet, deswegen erscheint das Bild mit der üblichen Rechteck-Umgebung. Dateien: Ball_Pfad, Ball_Keinpfad
Dieser Freistellpfad hat nichts zu tun mit den Freistellern, die vor allem mit dem Dateiformat GIF auf Internet-Seiten möglich sind (Details zu Transparenz in WWW-Objekten ab Seite 352).
So legen Sie einen speziellen Beschneidungspfad an:
in der Pfadpalette ziehen.
Halbautomatisch legen Sie einen Beschneidungspfad mit dem Befehl Hilfe: Transparentes Bild exportieren an. Dabei muss der gewünschte Freistellbereich entweder ausgewählt sein oder über transparentem Hintergrund liegen; geben Sie Drucken-Verwendung an, nicht Online-Veröffentlichung. Alles Weitere erledigt Photoshop.
Für den Beschneidungspfad kann man eine Kurvennäherung vorgeben. Eine niedrigere Kurvennäherung führt zu etwas gröberen Freistellpfaden, vermeidet aber auch Belichtungsfehler. In der Regel verwendet man eine Kurvennäherung von acht bis zehn für hoch auflösende Belichter über 1200 dpi, Werte zwischen eins und drei empfehlen sich zwischen 300 und 600 dpi. Häufig trägt man gar nichts ein; dann wird die Voreinstellung des Druckgeräts verwendet.
Abbildung 10.37: Ein Beschneidungspfad unterdrückt Außenbereiche der Bild datei bei der Platzierung in einem Layoutprogramm.
Es kann passieren, dass ein komplexer Freistellpfad auf einem niedrig auflösenden Drucker korrekt ausgegeben wird, weil der Drucker den Pfad automatisch vereinfacht hat; bei der endgültigen hoch auflösenden Wiedergabe erscheinen aber Fehlermeldungen. In diesem Fall erhöht man den Wert für Kurvennäherung (Flatness) im Dialogfeld für den Freistellpfad. Mit hohen Werten für die Kurvennäherung erzeugt der PostScript-Interpreter im Drucker eine flachere Kurve; für Drucker über 1200 dpi eignen sich Werte von 8 bis 10, 300 oder 600 dpi werden mit einer Kurvennäherung von 1 bis 3 angesteuert. Setzt man die Kurvennäherung auf hohe Werte wie 25, kann die freigestellte Kontur grob wirken. Geben Sie keinen Wert ein, erscheint das freigestellte Motiv nach Vorgabe des Druckers - meist die beste Wahl. Erhöhen Sie den Wert eventuell für sehr lange Kurven, um überhaupt einen Druck zu ermöglichen.
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Innerhalb der EPS-Datei wird eine eigene Bildversion nur für die Vorschau im Layout-Programm angelegt (vergleiche Seite 247). Es kann sein, dass diese Vorschau keinen korrekten Aufschluss über die Wirkung des Freistellpfades gibt - bei hoch auflösendem Ausdruck erscheint das Bild gleichwohl trotzdem wie gewünscht, weil das druckende Programm nun auf die Feindaten zurückgreift. |
Bringt der Pfad wegen zu zahlreicher Ankerpunkte den Belichter aus dem Takt, reduzieren Sie die Ankerpunkte eines Pfads nachträglich zum Beispiel wie folgt:
Sie können Auswahlen in Pfade umrechnen und Pfade wieder in Auswahlen verwandeln. Dies ist oft eine elegante Möglichkeit, Auswahlen zu korrigieren, und es spart Platz gegenüber der Auswahlspeicherung im Alphakanal. Sie können den Pfad auch als Freistellpfad abspeichern und in einem EPS-Dokument an ein Layoutprogramm weiterreichen - dort erscheint dann nur das freigestellte Objekt ohne viereckiges Umfeld (siehe unten).
Der Menüpunkt Pfad erstellen in der Pfadpalette macht aus einer schillernden Auswahlumrandung einen Pfad. Haben Sie einen Bildteil ausgewählt und klicken Sie auf Pfad erstellen, dann geben Sie an, wie genau der Pfad an einer Pixel für Pixel definierten Auswahllinie entlanggeführt werden soll. Als Toleranz nennen Sie Werte zwischen 0,5 und 10 Pixeln. Je höher der Wert, umso ungenauer, aber auch fließender gerät der Pfad. Er hat dann weniger Ankerpunkte.
Abkürzung: Um die Auswahl mit der zuletzt verwendeten Toleranz in einen Pfad zu verwandeln, klicken Sie auf das Symbol Arbeitspfad aus Auswahl erstellen
.
Abbildung 10.38: Photoshop kann Auswahlen mit unterschiedlicher »Toleranz« in Pfade umrechnen. Je höher die »Toleranz«, umso ungenauer, aber auch fließender gerät der Pfad; er hat dann weniger Ankerpunkte. Ein Pfad spart Speicherplatz gegenüber der Auswahlspeicherung mit Alphakanälen.
Bedenken Sie jedoch, dass Auswahlen grundsätzlich an Pixeln entlang laufen, während Pfade freischwebend darüber liegen und sich statt an Pixeln an Kurven und Ankerpunkten orientieren; das heißt: eine als Pfad gespeicherte Auswahl, die Sie wieder in eine Auswahl zurückverwandeln, hat nicht unbedingt den exakt gleichen Verlauf. Arbeiten Sie indes mit niedriger Toleranz, kann man Pfade in der Regel problemlos als Auswahlen speichern und spart eine Menge Speicherplatz gegenüber einem Alphakanal. Vor allem, wenn Sie mehrere Auswahlen haben, die sich überschneiden - dafür bräuchten Sie mehrere Alphakanäle -, speichern Sie ökonomischer im Pfadverfahren. Allerdings können Sie im Pfad keine präzisen stufenlosen Auswahlveränderungen speichern, wie es in einem Alphakanal mit seinen 256 Graustufen Pixel für Pixel einzeln möglich ist.
Die Umwandlung von der Auswahl zum Pfad kostet Zeit - je niedriger Ihre Toleranz, desto mehr. Auf kleinen, niedrig aufgelösten Bildern wirkt sich eine Toleranzänderung viel stärker aus als in hoch aufgelösten Dateien.
Insbesondere wenn Sie eine Auswahl abschnittweise enger oder weiter fassen und dabei Befehle verwenden wie Auswahl verändern: Erweitern (Seite588) oder Sonstige Filter: Dunkle Bereiche vergrößern (Seite 615), empfiehlt sich die Pfadtechnik als handliche Alternative:
ziehen.
(vergleiche Seite 694).
ziehen.
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Es hat meist wenig Zweck, ein Objekt ganz präzise am vorhandenen Rand auszuschneiden. Oft spart es Zeit - und macht die spätere Montage realistischer -, wenn Sie ein oder zwei Pixel des äußersten Objektrandes weglassen, also die Auswahl etwas nach innen schieben. Sie haben so auch die Möglichkeit, das Objekt geringfügig zu formen. Alternative: das Untermenü Ebene: Hintergrund, dessen Befehle Randpixel entfernen (Seite 735). |
Abbildung 10.39: Links: Der schwarze Hintergrund der »Paprika« soll ausgewählt werden, um mit umgekehrter Auswahl das Gemüse allein selektieren zu können. Doch der Übergang ist, bedingt durch Schatten und Scharfzeichnung, sehr unruhig. Rechts: Auch der Maskierungsmodus, hier mit weißer Deckfarbe, zeigt, dass die Auswahl ausgefranst ist und noch nicht sitzt. Datei: Paprika
Abbildung 10.40: Links: Um die Paprika sauber auswählen zu können, wird ein Pfad erstellt. Doch bei niedriger Toleranz von »0,5« entstehen zu viele Ankerpunkte. Rechts: Ein neuer Versuch mit einer Pfadtoleranz von »4« erzeugt nur noch wenige Ankerpunkte. Wo der Pfad außerhalb der Frucht verläuft, werden mehrere Segmente markiert und leicht nach innen geschoben. Durch die Neu-Platzierung der Kontur und durch die Grifflinien kann man die Frucht nach Geschmack formen.
Abbildung 10.41: Der korrigierte Pfad wird in eine geglättete Auswahl verwandelt; dazu dient der Befehl »Auswahl erstellen« aus dem Menü zur Pfadpalette. Durch das Verschieben der Konturen nach innen entsteht ein sauber geformter Freisteller.
Oft entstehen bei Auswahltechniken via Zauberstab
oder Alphakanalretusche unsaubere, gezackte Ränder. Typische Beispiele:
noch Zauberstab präzise erfassen.
In diesen Fällen verwandeln Sie die unschöne Auswahl bei niedriger bis mittlerer Toleranz von zum Beispiel »2« oder »3« in einen Pfad. Konvertieren Sie diesen zurück in eine Auswahl, wobei Sie das Glätten anwählen - Sie erhalten eine saubere Kante.
Abbildung 10.42: Links: Die Kanten dieses Objekts wurden durch mehrfaches Interpolieren entstellt, wie sich in der fünffachen Vergrößerung deutlich zeigt. 2. Bild : Das Objekt wurde als Auswahl geladen, die Auswahl wurde in einen Pfad verwandelt - doch bei nur 0,5 Pixel Toleranz gerät der Pfad zu unruhig. 3. Bild : Bei 2,0 Pixel Toleranz lässt sich der Pfad besser korrigieren. Rechts: Der Pfad wird gefüllt, dabei ist die Option »Glätten« aktiv; die Vergrößerung zeigt, dass ein sauber geglätteter Rand entstanden ist. Datei: Objekt
Einen vorhandenen Pfad können Sie in eine Auswahl verwandeln. Dazu gibt es verschiedene Wege:
.
Offene Pfade schließt Photoshop auf direktem Weg zwischen den beiden Pfadenden.
Im Dialogfeld Auswahl erstellen machen Sie unter Berechnung folgende Angaben:
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Wenn Sie die Option Glätten verwenden, achten Sie darauf, dass im
Eingabefeld Weiche Kante eine »0« steht. |
Ein weiteres Feld im Dialogfeld Auswahl erstellen heißt Operation. Denn hier geben Sie an, ob Sie die neue Auswahl von einer bereits bestehenden Markierung amputieren oder noch eine Auswahl hineinverpflanzen.
Photoshops Mal- und Retuschewerkzeuge können sich an den Pfaden entlangarbeiten, um die Pfadkontur nachzumalen. Dazu wählen Sie den Palettenbefehl Pfadkontur füllen. Sie können auch nur einen Teil des Weges gehen. Soll die Fläche innerhalb des Pfads komplett mit Farbe zugeschüttet werden, nehmen Sie Pfadfläche füllen. Haben Sie nur Pfadsegmente oder Pfadkomponenten innerhalb eines Pfads mit dem Direktauswahl-Werkzeug
markiert, heißen die Befehle Unterpfadfläche füllen und Unterpfadkontur füllen. Dann wird auch nur der ausgewählte Teil bearbeitet. Aber aktivieren Sie zuvor die richtige Ebene. Zu diesen Befehlen bietet Photoshop interessante Alternativen (siehe unten).
Abbildung 10.43: Links: Der Befehl »Pfadkontur füllen« aus der Pfadpalette lässt ein Mal- oder Retuschewerkzeug mit den aktuellen Einstellungen für dieses Werkzeug an einem Pfad entlangarbeiten. Rechts: Der Befehl »Pfadfläche füllen« füllt die Ebene innerhalb des Pfads mit einfacher Farbe, Muster oder einem Bild zustand aus der Protokollpalette. Wenn Sie nur ein Pfadsegment oder eine Pfadkomponente innerhalb eines Pfads auswählen, heißt es »Unterpfadkontur füllen« oder »Unterpfadfläche füllen«.
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Die Befehle Pfadkontur füllen und Pfadfläche füllen funktionieren nicht auf
Textebenen und auf Formebenen. |
Pfadkontur füllen und Pfadfläche füllen bringen Farbe auf die aktuelle Ebene. Wollen Sie diese Ebene jedoch nicht dauerhaft verschandeln, bietet sich - abgesehen von generell anderen Funktionen (siehe unten) - folgender Weg an:
.
erscheint (vergleiche Seite 747). Damit können Sie die beiden Ebenen gemeinsam bewegen oder transformieren.
Sie können den Pfad mit einem beliebigen Mal- oder Retuschewerkzeug nachmalen lassen, etwa Pinsel
oder Musterstempel
(Details zu diesen Werkzeugen ab Seite 562). Sie geben ein Werkzeug vor und Photoshop führt es mit den aktuellen Optionen dieses Geräts am Pfad entlang.
Abbildung 10.44: Der Befehl »Pfadkontur füllen« malt automatisch einen Pfad mit beliebigen Werkzeugen und Einstellungen nach. Links: Hier wurde erst mit Airbrush und auf einem Pfadsegment mit einer frei geformten Pinselspitze gearbeitet. Rechts: Der Musterstempel trug ein Muster mit schräger Werkzeugspitze auf.
Statt also bestimmte Zeichnungen oder Retuschen immer wieder mit neuen Werkzeugspitzen und Modi anzugehen, legen Sie nur einmal einen Pfad an und schicken dann die Werkzeuge mit unterschiedlichsten Einstellungen auf die Reise - bis der Pfad in gewünschter Weise abgearbeitet ist.
So starten Sie den Vorgang per Palettenmenü:
.
So füllen Sie die Pfadkontur per Schaltfläche:
füllen Sie die Pfadkontur. Photoshop strichelt dann automatisch mit dem zuletzt verwendeten Mal- oder Retuschierwerkzeug und mit den Werkzeugspitzen und Optionen, die Sie für dieses Werkzeug genutzt hatten.
Der Befehl Pfadkontur füllen bietet mehrere Vorteile gegenüber dem Bearbeiten-Befehl Kontur füllen (Seite 548) wie auch gegenüber dem Ebeneneffekt Kontur (Seite 793):
(Aufheller), mit denen Sie nicht Farbe auftragen, sondern eher vorhandene Tonwerte verändern.
Dagegen verwenden die anderen Funktionen zum Füllen einer Kontur einen harten Einheitspinsel, nur die Breite ist wählbar. Interessant ist dort höchstens die Möglichkeit, die Farbe gezielt nur innen oder aussen laufen zu lassen.
Wollen Sie eine Kontur nur mit einer üblichen, runden Werkzeugspitze auftragen, sind Sie mit dem Ebeneneffekt Kontur unschlagbar flexibel, denn Sie können jederzeit Farbe, Breite und Position des Rahmens verändern und sogar Verläufe oder Muster einsetzen (Seite 793).
Gelegentlich bietet sich auch die Alternative an, eine Auswahl um eine Objektkontur herum in einen Rahmen zu verwandeln mit dem Befehl Auswahl verändern: Umrandung (Seite 614). Ausgewählt und zur Bearbeitung freigegeben ist nun nur noch eine schmale Zone um das Objekt herum. Sie können diesen Rahmen jetzt eventuell mit einem Kontrastbefehl besser aufhellen, als dies manchmal mit dem Abwedler
möglich ist, der immer nur bestimmte Helligkeitsbereiche bearbeitet. Auch für die Filteranwendung in Randbereichen eines Objekts eignet sich die Funktion.
Ähnlich läuft es, wenn Sie die ganze Pfadfläche füllen. Im Dialogfeld Pfadfläche füllen machen Sie eine Reihe von Angaben, die Sie zum Teil beim Befehl Bearbeiten: Fläche füllen (Seite 548) wiederfinden, der zum Füllen von Auswahlbereichen dient:
Das Symbol Pfadfläche füllen
unten in der Werkzeugleiste erspart Ihnen den Weg ins Palettenmenü:
Zum Befehl Pfadfläche füllen bietet Photoshop eine Reihe von Alternativen:
füllt eine farblich abgegrenzte Fläche, ohne dass Sie vorab eine Auswahl erstellen müssten (Seite 546).
| © Copyright Markt+Technik Verlag, ein Imprint der Pearson Education Deutschland GmbH Elektronische Fassung des Titels: Photoshop 6.0 Kompendium, ISBN: 3-8272-5831-6 Kapitel: 10 Pfade und Formen |